Mit diesem Facebook-Posting macht ein Berggasthaus seinem Ärger ordentlich Luft! Unbekannte sollen auf dem Schreckfeld oberhalb von Grindelwald in der Schweiz eine Plane von einer Satellitenküche heruntergerissen haben. Der Betrieb reagiert mit einer wütenden Botschaft an die mutmaßlichen Täter.
"An die kleinen Hosenscheisser, welche gestern Abend um 18.35 die Plane der Satelitenküche hier oben auf Schreckfeld weggerissen haben", beginnt der Beitrag auf Facebook. Dazu veröffentlicht das Berggasthaus auch ein Webcam-Foto, das offenbar im Zusammenhang mit dem Vorfall steht.
Doch damit nicht genug. In seinem Ärger greift der Verfasser zu drastischen Worten: "Behüte Euch Gott, wenn ich Euch erwische, wird weder Allah noch die Polizei Euch helfen können!"
Es sei einfach unverständlich, das Eigentum anderer Menschen absichtlich zu beschädigen, heißt es weiter. Den Abschluss bildet ein besonders deftiger Fluch: "Der Blitz soll Euch beim Scheissen treffen."
Die deutliche Ansage bleibt auf Facebook nicht ohne Folgen. Auch die Anspielung auf Allah stößt in der Kommentarspalte auf Kritik. Nutzer nehmen Anstoß daran, dass der Verfasser neben Gott und der Polizei ausdrücklich auch Allah erwähnt – und damit vermeintlich in seine politische Gesinnung blicken lässt.
Damit sorgt der wütende Beitrag selbst für Diskussionen. Denn während sich das Berggasthaus über die mutmaßliche Sachbeschädigung ärgert, rückt in den Kommentaren zunehmend die Wortwahl in den Mittelpunkt.
Ob die Unbekannten auf dem Webcam-Foto tatsächlich zu erkennen sind und ob Anzeige erstattet wurde, geht aus dem Beitrag nicht hervor.