ÖVP alarmiert

"Kreuze kein Möbelstück" – helle Aufregung in Schulen

Seit Jahren werden sie heftig diskutiert: Kreuze in Schulklassen. Nach einem Gerichtsurteil mobilisiert jetzt die ÖVP für die religiösen Symbole.
Tobias Prietzel
14.07.2025, 17:26
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Die Aufregung in Bildungseinrichtungen ist groß – und sorgte erst vor wenigen Monaten in Niederösterreich für schwerwiegende Konsequenzen: Lehrer haben in Sachen Kruzifix durchaus Gestaltungsspielraum, in einer Volksschule im Bezirk Tulln etwa hängt schon lange keines mehr.

Die OÖ-Volkspartei berichtet von einem aktuellen Urteil in Bayern: Demnach handle es sich bei einem Kreuz im Eingangsbereich einer Schule um einen "Eingriff in die Religionsfreiheit".

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Im Bundesland sei die Haltung der ÖVP klarer denn je: "Wir stehen zum Kreuz", schreibt sie auf Facebook.

"Kreuze sind kein Möbelstück" – der Post:

Und weiter: In allen Volks-, Mittel-, Sonder-, Polytechnischen und Berufsschulen sei laut Gesetz in jedem Klassenzimmer ein Kreuz anzubringen. "Das ist für uns kein Verstoß – sondern ein sichtbares Zeichen unserer Werte, unserer Kultur und unseres Zusammenlebens", so die Partei.

50 Bewerbungen – aber kein Job für Lehrer

Ein Germanist hatte sich für das kommende Schuljahr an 50 Schulen beworben. Die Bemühungen waren nicht von Erfolg gekrönt, wie "Heute"-Kolumnist Niki Glattauer berichtet.

Seit zwei Jahren bettelt der Mann vergeblich um eine volle Lehrverpflichtung: Ansuchen per Bildungsplattform, dann ein persönliches Mail an den jeweiligen Direktor, anschließend in vielen Fällen nachtelefoniert. Das Ergebnis: vereinzelte Absagen, kein einziges Vorstellungsgespräch.

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