Tierisch bester Zweck

Kurz vor dem Ziel! Steirer bauen hier erstes Tierheim

Das steirische Ehepaar Amra und Michael Midzan leisten wertvollste Tierschutzarbeit für Straßenhunde in Bosnien. Jetzt wurde ein Tierheim genehmigt.
06.02.2026, 20:19
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Das steirische Ehepaar Amra und Michael Midzan machen mit ihrem Tierschutzverein "Ein Herz für Hunde" in den sozialen Medien wie Instagram von sich reden, da sie aufopfernd Straßenhunde in Bosnien betreuen. Vor allem für die Vierbeiner, die sich ausgerechnet das Areal rund um die riesige Mülldeponie bei Bihać als Zuhause ausgesucht haben, oder dort ausgesetzt wurden, schlägt das Herz der Tierschützer.

Auf der Mülldeponie werden Hunde meistens zum Sterben ausgesetzt.
©EinherzfürTiere

Platzmangel

Obwohl sich das Ehepaar wirklich auf die Schulter klopfen kann, denn immerhin konnten mit ihrem Engagement über die vergangenen Jahre mehr als 1.250 Hunde in liebevolle Familien vermittelt werden, scheint vor allem die Auslands-Tierschutzarbeit immer ein Fass ohne Boden zu bleiben. So sehr man sich auch bemüht, ein Vierbeiner muss gefühlt immer zurückbleiben oder überlebt die Strapazen der Straße erst gar nicht. Das größte Problem allerdings sind die Platzkapazitäten.

„Wir füttern, wir versorgen, wir retten einzelne Hunde. Aber wir wissen bei fast jedem Einsatz, dass Hunde zurückbleiben, die wir heute nicht mitnehmen können. Nicht, weil wir sie nicht wollen, sondern weil der Platz fehlt.“
Michael Midzan
Die Hunde folgen instinktiv dem Tierschutz-Transporter - denn dort befindet sich ihr Futter.
©EinHerzfürHunde

Endlich die Genehmigung fürs Tierheim

Der Verein hat in der Region Bihać ein rund 17.000 Quadratmeter großes und später auf bis zu 40.000 Quadratmeter erweiterbares, bereits genehmigtes Areal gefunden, auf dem erstmals ein großes, eigenes Tierheim entstehen soll. Bisher musste man auf private, teils provisorische  Unterbringungsmöglichkeiten zurückgreifen, wo aktuell mehr als 150 Hunde leben und versorgt werden.

„Wer unsere Fütterungen auf der Mülldeponie kennt, weiß, wie schlimm die Situation dort ist. Dort werden Hunde zum Sterben ausgesetzt. Dieses Tierheim ist die Chance, das endlich zu ändern“

Mittels einer Spendenkampagne auf "GoFundMe" konnten auch schon mehr als die Hälfte der Kosten realisiert werden und nur noch ein kleiner Teil fehlt für den letzten Schritt. Wasser und Strom sind auf dem Areal bereits verfügbar, und auch der Umbau zweier Gebäude auf dem Grundstück ist schon geplant.

Du möchtest die Finanzierung des Tierheims für die todgeweihten Straßenhunde der Mülldeponie unterstützen? HIER gehts zur Spendenkampagne.

Der Verein dokumentiert seine Arbeit seit Jahren täglich über soziale Medien und gibt Einblick in Rettungen, medizinische Hilfe, aber auch in die Realität auf der Straße.

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