Einige Tier-Schicksale sind besonders herzzerreißend und brauchen unbedingt große Aufmerksamkeit. Hundebub "Pablo" ist gerade einmal ein Jahr alt und trägt schon einen ganzen Rucksack mit Sorgen und Nöten mit sich rum. Zum Glück durfte er aber bei der Pfotenhilfe in Lochen Obhut finden, wo man jetzt alles daran setzt dem niedlichen Knopf zu helfen.
Fangen wir einmal damit an, dass "Pablo" bereits vier potenzielle Frauchen hatte. Egal wo er aufgenommen wurde, musste er nach kurzer Zeit wieder ausziehen, obwohl er sich bei den Tierschützern als freundlicher und neugieriger Hundebub zeigt. Zum Glück war nach dem vierten Körbchen die Pfotenhilfe involviert, die jetzt natürlich ganz genau aufpasst, dass "Pablo" in jedem Falle nur noch in ein "Für-Immer-Zuhause" ziehen darf.
Nein. "Pablo" ist optisch nicht perfekt, denn er hat merkwürdig verdrehte Vorderbeine, die am Tierschutzhof natürlich sofort einmal genau untersucht wurden. Dies dürfte wohl auch der Hauptgrund für sein Leben als Wanderpokal gewesen sein. Beim Tierarzt war der kleine Bub aber offenbar noch nie, da er nicht einmal routinemäßig geimpft, gechippt oder entwurmt wurde.
„Die Röntgenbilder zeigen deutlich, dass der junge Rüde beidseits Fehlstellungen hat und eine so genannte Korrekturosteotomie braucht.“Johanna StadlerPfotenhilfe-Chefin
Um die Fehlstellung ganz genau einschätzen zu können und auch eine notwendige Operation gut zu planen, muss allerdings noch eine Computertomographie bei "Pablo" durchgeführt werden. Dass der kleine Hund unter das Messer muss, ist allerdings leider unerlässlich, da sonst die Gelenke früher oder später kaputt gehen und "Pablo" bald unter schmerzhaften Arthrosen leiden wird müssen.
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Man muss kein Tierschützer sein, um zu wissen, wie kosten- und pflegeintensiv solche Eingriffe werden können, die "Pablo" aber für ein normales und fröhliches Leben unbedingt braucht.