Wer bei Lidl auf der Suche nach Werkzeug, Sportkleidung, Küchenhelfern oder Baby-Artikeln ist, soll künftig nicht mehr lange durch die Filialen irren müssen. Der Diskonter stellt die Präsentation seiner Non-Food-Produkte, also das Angebot abseits von Lebensmitteln, in Österreich um und rückt dabei seine bekannten Eigenmarken stärker in den Mittelpunkt.
Im Mittelpunkt der Neuerung stehen sechs fixe Themenwelten. Sie sollen für mehr Überblick sorgen und das Einkaufen erleichtern. Statt verstreuter Aktionsware sollen Kunden künftig schneller erkennen, wo was zu finden ist. Lidl will damit aus dem klassischen Wocheneinkauf stärker auch einen Moment "zum entspannten Stöbern" machen.
Die bekannten Wochenaktionen am Montag und Donnerstag bleiben bestehen. Sie werden aber künftig in den jeweiligen Themenbereichen präsentiert. Durch die neue Struktur sollen, so der Diskonter, bekannte Lidl-Eigenmarken eine eigene, prominente Bühne bekommen. "Sichtbarer Eckpfeiler jeder Themenwelt ist jeweils eine der Lidl-Ankermarken, die für verlässliche Qualität zum gewohnt günstigen Lidl-Preis stehen", schreibt der Händler in einer Aussendung.
Auch optisch soll sich in den Filialen etwas ändern. Die Non-Food-Waren werden auf durchgehenden Regaltischen präsentiert. Gleichzeitig sollen geschlossene Themenblöcke dafür sorgen, dass die Bereiche aufgeräumter und moderner wirken. Lidl verspricht sich davon ein "stressfreieres und effizienteres" Einkaufserlebnis.
„Einzelhandel bedeutet heute, Erlebnisse zu schaffen. Unsere neuen Themenwelten sind weit mehr als ein Regal-Update – sie sind eine moderne Bühne für unsere stärksten Non-Food-Eigenmarken", sagt Martin Alles, CCO von Lidl Österreich.
Der Rollout ist laut Lidl bereits fast abgeschlossen. Mehr als 200 Filialen in Österreich werden auf das neue System umgestellt. Damit setze man ein klares Signal für die langfristige Stärkung der Standorte und die Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter.