Lidl krempelt jetzt seine mehr als 250 Filialen um. Der Diskonter verabschiedet sich schrittweise von den bekannten Wühltischen und den ständig wechselnden Aktionsflächen an Montagen und Donnerstagen zugunsten eines klar strukturierten Systems mit sechs dauerhaften Themenwelten.
Mit der neuen Ladenstruktur soll ein einheitliches Einkaufserlebnis geschaffen werden. Ziel ist es, dass Kunden Produkte schneller finden und sich leichter orientieren können.
Wie die "Lebensmittel Zeitung" berichtet, werden künftig Non-Food-Produkte übersichtlich nach Bereichen gegliedert: Parkside steht für Baumarkt und Garten, Crivit für Sport und Freizeit, Silvercrest für Küche und Haushalt, Livarno für Wohnen, Esmara für Mode sowie Lupilu für Baby-, Kinder- und Spielwaren.
Die neue Struktur gilt laut Unternehmensangaben in allen Ländern, in denen Lidl aktiv ist – also auch in Österreich. Gleichzeitig bleibt das Konzept flexibel: Saisonale Schwerpunkte wie Gartenartikel im Frühling oder Heimtextilien im Winter können weiterhin angepasst werden.
Zusätzlich setzt Lidl verstärkt auf die Verbindung von Filiale und Online-Shop: Über QR-Codes an den Regalen können Kunden direkt auf den Online-Shop zugreifen und Produkte bestellen, falls diese vor Ort nicht verfügbar sind.
Damit will der Diskonter stationären Handel und Online-Angebot enger verknüpfen.
Für die Mitarbeiter bringt die Umstellung ebenfalls Vorteile: Da die Bereiche dauerhaft bestehen, reduziert sich der Aufwand für ständige Umbauten erheblich.