Reisende müssen sich wegen des zweitägigen Pilotenstreiks bis einschließlich 23:59 Uhr, bei der Lufthansa zwar auf Einschränkungen einstellen – ein völliger Stillstand im Flugverkehr soll jedoch ausbleiben.
Die Airline kündigte am Mittwoch (11. März) an, trotz der Arbeitsniederlegungen einen Großteil ihres Programms durchführen zu wollen. Dem veröffentlichten Sonderflugplan zufolge sollen am Donnerstag und Freitag weiterhin mehr als die Hälfte der ursprünglich geplanten Flüge aus Deutschland stattfinden.
Besonders im Langstreckenverkehr will der Konzern den Betrieb weitgehend stabil halten: Rund 60 Prozent der Interkontinentalverbindungen sollen weiterhin abheben. Auch die Frachttochter Lufthansa Cargo plant, trotz des Streiks über 80 Prozent ihrer Flüge durchzuführen.
Die heimlische AUA ist von diesem Streit um höhere Arbeitgeberbeträge zur betrieblichen Altersvorsorge nicht betroffen. Allerdings will man laut "Heute"-Info wo möglich größere Maschinen einsetzen, um mehr Passagiere befördern zu können.
Bereits Mitte Februar hatte es einen eintägigen Arbeitskampf gegeben, den die Pilotenvertretung gemeinsam mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO – Unabhängige Flugbegleiter Organisation organisiert hatte.
Damals mussten rund 800 Flüge gestrichen werden, etwa 100.000 Passagiere waren betroffen.