Krieg im Nahen Osten

15.000-Euro-Flug – Albtraum für Steirer auf Sri Lanka

Der Krieg in Nahost hat auch Auswirkungen auf Urlauber in anderen Feriendestinationen. Das Ehepaar Andrea und Erich Dohr sitzen auf Sri Lanka fest.
Heute Life
03.03.2026, 14:08
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

"Wir sitzen zwar am schönsten Strand der Welt, aber Erholung ist das keine", erzählt Andrea Dohr gegenüber "Heute". Die Steirerin und ihr Mann Erich wollten nach ihrem Urlaub auf Sri Lanka am Sonntag zurück nach Österreich fliegen – doch der arabische Luftraum ist aufgrund des Krieges im Nahen Osten gesperrt. Der Flug wurde gestrichen. Nun sitzen die beiden fest, müssen aber dringend nach Hause.

"Ich habe in St. Michael bei Leoben einen Pferdehof, wo ich Connemara-Ponys züchte, die versorgt werden müssen." Dankenswerterweise würden sich jetzt Einsteller, Freunde und die Tochter um die 30 Tiere kümmern, so Dohr besorgt.

Die Ponys von Andrea Dohr warten auf ihre Besitzerin.
privat

15.000-Euro-Flug über Shanghai

Das Paar hat sich beim Auswärtigen Amt registriert, doch bis jetzt noch keine Rückmeldung bekommen: "Es kam gar nichts. Aber wir sind ja auf Sri Lanka und nicht in einem Krisengebiet. Somit glaube ich nicht, dass wir Hilfe bekommen", sagt Dohr. Deshalb haben sie das Hotel auf eigene Kosten verlängert und sich auf die Suche nach alternativen Flügen gemacht.

„Wir haben Flüge über Shanghai um 15.000 Euro angeboten bekommen.“

"Wir haben Flüge über Shanghai um 15.000 Euro angeboten bekommen, aber wer kann sich das leisten", erklärt die Steirerin. Zum Glück wurde sie jedoch selbst im Internet fündig: Wenn alles gut geht, soll es am 8. März zumindest ein Stückchen näher zur Heimat gehen. "Wir fliegen zuerst nach Muscat und vier Tage später geht es über Frankfurt nach Wien." Ein Schnäppchen seien diese Flüge mit rund 1.500 Euro pro Person auch nicht, aber immerhin noch günstiger als das Angebot über Shanghai.

Angst vor Spritmangel

Am Mittwoch wollen die Dohrs zudem in ein Quartier in der Nähe des Flughafens umziehen. "Einfach um sicherzugehen, denn hier haben alle Angst, dass das Benzin ausgehen könnte. Bereits am Sonntag haben wir lange Schlangen vor den Tankstellen gesehen und es sind auch deutlich weniger TukTuks unterwegs."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 03.03.2026, 15:18, 03.03.2026, 14:08
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen