Die prächtigen Blüten der Rispenhortensie verblassen langsam, und viele Gartenfreunde fragen sich: Einfach stehen lassen oder zur Schere greifen? Anders als bei Bauernhortensien ist bei der robusten Rispenhortensie beides möglich.
Ein Rückschnitt wirkt wie eine Verjüngungskur: Er regt die Pflanze zu starkem Neuaustrieb an und sorgt für besonders große und zahlreiche Blüten. Ob im Herbst oder erst im Frühling geschnitten wird, macht keinen großen Unterschied, solange die Pflanze noch nicht neu ausgetrieben hat.
Wichtig ist dabei der richtige Zeitpunkt, wie es bei 24garten.de heißt.
Je nachdem, wie die Rispenhortensie wachsen soll, gibt es unterschiedliche Schnittvarianten. Für einen kompakten Busch mit maximaler Blütengröße werden alle Triebe etwa 30 Zentimeter über dem Boden bis auf ein bis zwei Augenpaare zurückgeschnitten.
Wer lieber einen natürlich wachsenden Strauch möchte, kürzt die Triebe des Vorjahres nur um die Hälfte. Der Strauch wird dann von Jahr zu Jahr höher und breiter, die Blüten etwas kleiner, dafür zahlreicher.
Beim Schneiden sollte man von jedem Trieb im äußeren Teil der Pflanze einen kurzen Zapfen mit ein bis drei Knospenpaaren stehen lassen. Im Inneren der Pflanze bleiben drei bis vier Augen stehen. Der Schnitt wird immer etwa einen Zentimeter über dem obersten Augenpaar angesetzt.
Triebe, die sich überkreuzen oder nach innen wachsen, werden komplett entfernt. Das lichtet den Strauch aus und sorgt für eine gute Luftzirkulation. Das Schnittgut kann gehäckselt und kompostiert werden – von Krankheiten befallenes Holz gehört jedoch in den Hausmüll.