Aufregung in einem Gymnasium in Wiener Neustadt: Eine elfjährige Schülerin ist am Vormittag des 7. Mai während des Unterrichts aus einem Fenster gestürzt. Wie "Heute" berichtete, fiel das Mädchen aus dem ersten Halbstock rund zweieinhalb Meter in die Tiefe.
Die Schülerin wurde nach dem Sturz von der Schulärztin erstversorgt. Danach brachte sie die Rettung ins Uniklinikum Wiener Neustadt. Wie schwer das Mädchen verletzt wurde, ist nicht bekannt.
Jetzt beschäftigt der Fall auch die Justiz. Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und möglicher Verletzung der Aufsichtspflicht. Dass der Fenstersturz während des Unterrichts geschehen sein soll, wenn eine Lehrkraft im Raum gewesen sein müsste, sorgt allgemein für Stirnrunzeln.
Sprecher Erich Habitzl bestätigte dem "Kurier": "Es ist ein Erhebungsauftrag an die Polizei ergangen."
Brisant: Zum Hergang soll es unterschiedliche Angaben geben. Laut Ermittlern reichen die Versionen von einem Unfall bis zum Verdacht, das Mädchen könnte gestoßen worden sein. Die Polizei führte nach dem Vorfall erste Befragungen in der Schule durch.
Ob es ein tragischer Unfall war oder mehr dahintersteckt, sollen nun die Ermittlungen klären. Ein Ergebnis wird laut "Kurier" in den kommenden Wochen erwartet.