Europäisches Forum Wachau

Orbán-Nachfolger Magyar erstmals in NÖ zu Besuch

Ungarns Premier Péter Magyar reist zum 30. Europa-Forum in die Wachau. In Göttweig trifft er auf internationale Spitzenpolitik.
Victoria Carina  Frühwirth
15.05.2026, 11:51
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Großer Polit-Auflauf in der Wachau: Zum 30. Jubiläum des Europa-Forums Wachau kommt Ungarns Premierminister Péter Magyar nach Niederösterreich. Auf dem Göttweiger Berg soll es vor allem um Europas Zukunft gehen.

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Stärkt Partnerschaft zwischen Ländern

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) freut sich über den prominenten Besuch aus dem Nachbarland. "Die Donau verbindet seit Jahrhunderten Menschen und ihre Regionen und sie verbindet auch Niederösterreich und Ungarn", sagt sie. Magyars Besuch sei ein starkes Signal für eine erneuerte Partnerschaft zwischen beiden Ländern.

Auch Bundeskanzler Christian Stocker (VP) wird beim Forum erwartet, das zwischen dem 18. und 22. Mai stattfinden wird. Er sagt: "Ich freue mich, dieses Forum gemeinsam mit meinem Amtskollegen Péter Magyar zu besuchen. Es ist ein schönes Symbol, dass wir gemeinsam gerade hier sind – in einer Region, die von der europäischen Integration besonders profitiert hat."

Ungarn ist wichtiges Exportland von NÖ

Für Niederösterreich geht es dabei auch ums Geld: Ungarn ist nach Deutschland der zweitwichtigste Exportmarkt des Bundeslandes. Das Handelsvolumen liegt laut Land Niederösterreich bei mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr. Ein stabiles Ungarn ist damit auch für viele Betriebe in NÖ wichtig.

Neben Magyar werden internationale Schwergewichte erwartet, darunter der frühere NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, Griechenlands Verteidigungsminister Nikolaos Dendias und EU-Kommissar Magnus Brunner.

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Ausblick auf kommende 30 Jahre

Im Mittelpunkt stehen große Fragen: Sicherheit, Wirtschaft, Innovation, Handel und Europas Rolle in der Welt. Unter dem Motto "The Next 30" will das Forum nicht nur zurückblicken, sondern zeigen, wohin sich Europa in den kommenden drei Jahrzehnten entwickeln soll.

Die Wachau wird damit für einige Tage nicht nur zum Touristen-Hotspot, sondern auch zur politischen Bühne Europas.

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