Plötzlich stoppte ihr Herz

Mädchen (7) stirbt während Zahnbehandlung in der Türkei

Die siebenjährige Ela wurde in Isparta an den Zähnen behandelt. Unter Vollnarkose soll ihr Herz stehen geblieben sein. Es gab für sie keine Rettung.
Newsdesk Heute
09.07.2026, 19:14
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Ein scheinbar harmloser Zahnarzttermin endete für die kleine Ela K. tödlich. Das Mädchen aus Burdur war am vergangenen Donnerstag in ein privates Spital in Isparta gebracht worden. Dort sollten unter Vollnarkose gleich mehrere anstehende Behandlungen auf einmal durchgeführt werden.

Während des Eingriffs soll plötzlich ihr Herz stehen geblieben sein. Für die Siebenjährige kam jede Hilfe zu spät. Die Familie erstattete Anzeige. Jetzt ermitteln die Behörden, was genau im Behandlungszimmer passiert ist.

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Nach der Obduktion in Isparta wurde Elas Leichnam in die Leichenhalle des staatlichen Spitals in Burdur gebracht. Ihre Eltern Serap und Ali K. warteten dort unter Tränen. Hand in Hand versuchten sie, einander Halt zu geben.

Ela besuchte die zweite Klasse einer Volksschule. Gemeinsam mit ihren zwei Geschwistern machte sie in einem Sportklub Gymnastik. Ihr plötzlicher Tod löste in ihrer Heimat große Betroffenheit aus.

Auch der Bildungsdirektor der Provinz Burdur meldete sich nach dem Tod des Mädchens zu Wort und sprach der Familie sein Beileid aus.

Naim Şenyurt, Präsident der Zahnärztekammer Isparta, erklärte, dass sowohl die Justiz als auch die zuständigen Behörden Ermittlungen eingeleitet hätten. Die genaue Todesursache stehe erst nach der Obduktion und den Untersuchungen der Gerichtsmedizin fest.

Gleichzeitig betonte Şenyurt, dass Vollnarkose oder Sedierung bei Zahnbehandlungen von Kindern in bestimmten Fällen zum Einsatz kommen könne – etwa, wenn eine Behandlung wegen Angst, fehlender Mitarbeit oder besonderer Bedürfnisse anders nicht möglich sei.

Sollte sich ein Fehler oder eine Nachlässigkeit bestätigen, werde man die notwendigen Schritte setzen, so die Kammer. Bis dahin warnt sie vor voreiligen Urteilen.

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