Hund gab den Tipp

Makler in Penthouse getötet – der Nachbar schlug Alarm

In Linz wurde ein 49-Jähriger tot in seiner Wohnung gefunden. Ein Nachbar wurde stutzig – kurze Zeit später die grausige Entdeckung.
23.01.2026, 11:40
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Der Mord an dem angesehenen und beliebten Makler beschäftigt mittlerweile eine eigene Sonderkommission der Polizei – einige Ermittler wurden nur für diesen Fall abgezogen.

Am Montag um 13 Uhr wurde das grausame Verbrechen publik: Der Bruder des toten 49-Jährigen fand das Opfer tot in der Badewanne. Er war an Händen und Füßen gefesselt, der Körper wies massive Verletzungen auf.

Tatort im Zentrum der Stadt

Schauplatz war ein nobles Penthouse in der Linzer Harrachstraße. Der Makler war ein feiner kunstsinniger Mensch, an den Wänden hingen dutzende Kunstwerke, viele lehnten auch an den Wänden.

Sollte jemand am vergangenen Wochenende in der Harrachstraße in Linz etwas Ungewöhnliches wahrgenommen haben, bittet die Polizei darum, sich mit dem Landeskriminalamt Oberösterreich unter 059133 403333 in Verbindung zu setzen. Derartige Hinweise können auch bei jeder Polizeiinspektion abgegeben werden. Diese können auch anonym abgegeben werden.

Bruder bekam Anruf vom Nachbarn

Jetzt wurde bekannt, wie die Tat überhaupt entdeckt wurde. Ein Nachbar schlug Alarm, nachdem er den Hund des Opfers sah. Beagle-Hündin "Lilly" irrte laut OÖ-Nachrichten Montagvormittag alleine im Stiegenhaus des Hauses herum. Dem Bewohner kam das äußerst merkwürdig vor – vor allem da Lilly meist an der Seite ihres Herrn war – er rief den Bruder des Maklers an. Der Bruder eilte in die Wohnung und machte die schlimme Entdeckung.

Aktueller Wissensstand: Der Makler starb wohl bereits am Samstag. Bizarr: Niemand hörte zuvor Schreie oder Hilferufe. Zu aktuellen Ermittlungen halten sich die Ermittler sehr bedeckt.

"Heute" erfuhr, „es sind die ersten Hinweise eingegangen. Diese werden jetzt von den Spezialisten beim Landeskriminalamt bearbeitet", so eine Polizeisprecherin. Worum es dabei genau geht, könne man aber "aus ermittlungstaktischen Gründen" derzeit (noch) nicht sagen.

Gleichzeitig werden weiter unzählige Stunden an Überwachungsvideos aus der Umgebung sowie von Linzer Autobahnauffahrten ausgewertet. Zeugen werden befragt – bisher fehlte aber eine heiße Spur.

Das Opfer war in der Gegend bekannt, galt als freundlich, kunstaffin. Auf Social Media zeigte er sich oft mit seiner Beagle-Hündin Lilly, die während der Tat in der Wohnung war. Sie blieb unverletzt und ist nun bei den Eltern des Opfers.

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