Die Sorge um manipulierte Halloween-Süßigkeiten wächst! Nachdem bereits Naschereien mit versteckten Metallteilen entdeckt worden waren, sind nun vier weitere Fälle in Österreich aufgetaucht. Betroffen sind diesmal die Steiermark und Niederösterreich.
Wie Heinz Holub-Friedreich, Sprecher des Bundeskriminalamtes, am Mittwochmorgen gegenüber der APA bestätigte, wurden zwei neue Funde aus den steirischen Bezirken Leibnitz und Murtal gemeldet. Zwei weitere Fälle wurden in Niederösterreich bekannt.
Besonders aufmerksam reagierte eine Mutter in der Steiermark. Durch die Berichte über die bisherigen Vorfälle war sie auf die mögliche Gefahr aufmerksam geworden.
Bevor sie ihren Kindern die gesammelten Süßigkeiten gab, kontrollierte sie diese genauer. Dabei brach sie die Naschereien auf und entdeckte darin tatsächlich Metallteile.
Im Bezirk Leibnitz war bereits am Montagabend eine manipulierte Süßigkeit gefunden worden. Damit sind dort mittlerweile insgesamt zwei Fälle bekannt.
Doch nicht nur in der Steiermark wurden verdächtige Naschereien entdeckt. Am Mittwochmorgen kamen lau APA auch zwei Fälle aus Niederösterreich hinzu. Die Funde stammen aus den Bezirken Amstetten und Melk.
Trotz der gefährlichen Metallteile gibt es zumindest eine gute Nachricht: Bei keinem der vier neu bekannt gewordenen Vorfälle wurde jemand verletzt, bestätigte Holub-Friedreich.