Ein Notruf aus einem Kofferraum löste in Italien eine Fahndung aus. Doch die Einsatzkräfte konnten Lorena I. (45) nicht mehr retten. Ihr ehemaliger Partner Federico V. (36) soll sie entführt und in einem Auto festgehalten haben.
Während die Polizei bereits nach dem Wagen suchte, soll V. mit der 45-Jährigen im Kofferraum zum Lora-Viadukt gefahren sein. Die Brücke befindet sich auf der A1 bei Barberino di Mugello nördlich von Florenz.
Als sich die Polizei näherte, soll der 36-Jährige seine ehemalige Partnerin von der mehr als zehn Meter hohen Brücke gestoßen haben. Anschließend soll er selbst in die Tiefe gesprungen sein.
Beide wurden tot unter dem Viadukt gefunden. Die Staatsanwaltschaft geht den bisherigen Ermittlungen zufolge von einem Femizid mit anschließendem Suizid des mutmaßlichen Täters aus.
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Noch ist allerdings nicht geklärt, woran die 45-Jährige tatsächlich starb. Offen ist, ob I. bereits vor dem Sturz tödliche Verletzungen erlitten hatte oder erst durch den Fall ums Leben kam. Eine Obduktion soll Klarheit bringen.
I. war als Führungskraft in der Veterinärbranche tätig. Die Beziehung zwischen ihr und V. soll erst wenige Wochen vor ihrem Tod zu Ende gegangen sein. Ermittler gehen davon aus, dass der 36-Jährige die Trennung nicht akzeptieren wollte.
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Auf Instagram hatte Vella zuvor Beiträge über seine ehemalige Partnerin veröffentlicht. Am 12. August bezeichnete er I. als die Frau, die er "mit ganzem Herzen geliebt" und "durch seine Dummheit verloren" habe.
Nur wenige Stunden vor der Tat veröffentlichte V. eine Instagram-Story mit schwarzem Hintergrund und den Worten "Addio a tutti" ("Auf Wiedersehen an alle").