Am kommenden Dienstag muss sich ein 49-jähriger Mann vor dem Landesgericht wegen eines ungewöhnlichen Betrugsprozesses verantworten. Dem Salzburger wird vorgeworfen, durch die falsche Behauptung, ein Fachhochschulstudium abgeschlossen und den akademischen Titel MBA (Master of Business Administration) erworben zu haben, eine Anstellung als Geschäftsführer bei einer Salzburger Firma erschlichen zu haben.
Bereits 2023 legte der Angeklagte laut Ermittlungen zunächst eine gefälschte MBA-Urkunde bei einer Behörde in Kärnten vor, um eine entsprechende Eintragung im Personenstandsregister zu erwirken, berichten "Salzburger Nachrichten".
Anschließend bewarb er sich bei der Salzburger Firma um die Geschäftsführerposition und täuschte das Unternehmen mit dem gefälschten Diplom. Dadurch erhielt der Angeklagte mehrere Monatsgehälter in Höhe von insgesamt rund 20.000 Euro.
Brisant: Der 49-Jährige ist bereits mehrfacher Akademiker mit offenbar echt erworbenen Titeln. Ihm werden schwerer Betrug sowie das selten angewandte Delikt der mittelbaren unrichtigen Beurkundung oder Beglaubigung vorgeworfen.