Vorspann: McDonald's baut in Tulln ein neues Restaurant mit 310 Sitzplätzen, modernem McDrive und 26 zusätzlichen Arbeitsplätzen. Eröffnung ist im Mai 2027.
In Tulln (NÖ) entsteht ein neuer McDonald's-Standort: Am 8. Oktober erfolgte der offizielle Spatenstich für das Restaurant an der Ecke Klosterneuburger Straße und Grenzgrabenstraße. Der bisherige Standort im benachbarten Langenrohr wird damit nach Tulln verlegt. Die Eröffnung ist für Mai 2027 geplant.
Grund für den Umzug ist laut McDonald's, dass das bestehende Restaurant in Langenrohr aufgrund der steigenden Gästezahlen nicht mehr entsprechend erweitert werden konnte. Franchisenehmer Ugur Ok, der noch zwei weitere Standorte in Niederösterreich betreibt, investiert deshalb in einen Neubau zwischen dem Agrana-Areal und der Südumfahrung.
Auf einem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein zweistöckiges Restaurant mit insgesamt 310 Sitzplätzen. Davon befinden sich 214 im Innenbereich und 96 im Freien.
Geplant sind außerdem ein Indoor-Spielplatz, ein Spielgerät im Außenbereich sowie ein eigener Partyraum für Kindergeburtstage. Für die Bestellungen stehen künftig zehn digitale Bestellflächen, eine App-Bestellmöglichkeit und ein zweispuriger McDrive zur Verfügung.
Auch die Parkplatzsituation wird ausgebaut: Vorgesehen sind 79 Pkw-Stellplätze, zwölf Fahrradabstellplätze und vier E-Ladepunkte, die bei Bedarf erweitert werden können.
Mit dem neuen Restaurant entstehen laut Unternehmen 26 zusätzliche Arbeitsplätze. Beim Spatenstich zeigte sich Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk erfreut: „Durch das neue McDonald's Restaurant in Tulln entsteht Wertschöpfung in der Region und zusätzliche Arbeitsplätze. Besonders freut mich, dass bei diesem Projekt großer Wert auf energieeffiziente Technik und eine der Gartenstadt entsprechende Gestaltung gelegt wird", so Eisenschenk.
Auch Franchisenehmer Ugur Ok blickt der Eröffnung entgegen: "Der Spatenstich in Tulln ist für mich und mein Team ein wichtiger Meilenstein."
Beim Neubau setzt McDonald's auf energiesparende Technik. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach soll Strom liefern, eine Luftwärmepumpe das Gebäude heizen und kühlen. Organische Abfälle sollen für die Biogasgewinnung aufbereitet und gebrauchtes Speiseöl für die Biodieselproduktion genutzt werden.
Zusätzlich sind begrünte Außenflächen vorgesehen. Laut Unternehmen wird auf einer Fläche gebaut, die nicht für die landwirtschaftliche Nutzung geeignet ist.