Bereits seit fünf Wochen tobt der Krieg zwischen der amerikanisch-israelischen Koalition und dem Iran. Diesbezüglich hat die Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) das Gespräch mit ihrem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi gesucht.
Demnach habe ein Telefonat zwischen den beiden stattgefunden. Man habe darin die Lage im Iran und die sich zuspitzende Eskalation im Nahen Osten erörtert, schrieb Meinl-Reisinger in einem Posting auf X.
Die Außenministerin betonte, dass es in Zeiten wie diesen wichtig sei, "den Dialog aufrechtzuerhalten". Es müssen diplomatische Lösungen gefunden werden, eine Deeskalation sei dringend erforderlich, so Meinl-Reisinger.
Gegenüber Araghtschi habe sie zum Ausdruck gebracht, dass die Angriffe auf Nachbarländer beendet und die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederhergestellt werden müssen.
Dies sei besonders im Hinblick auf "den humanitären Aspekt der weltweiten Ernährungssicherheit mit Schwerpunkt auf Düngemitteln und anderen lebenswichtigen Gütern" notwendig, hieß es vonseiten der Außenministerin.
Mit Blick auf das iranische Atomprogramm erklärte Meinl-Reisinger, dass Österreich jeden diplomatischen Weg unterstütze, der zu einem neuen Abkommen und einer uneingeschränkten Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) führe.