Der österreichische Mobilfunkanbieter spusu hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Das Familienunternehmen rund um Gründer Franz Pichler betreut inzwischen mehr als eine Million Kundinnen und Kunden in vier Ländern. Gleichzeitig wurde der Anbieter in einer aktuellen Untersuchung des Market Instituts Linz zur Marke mit den begeistertsten Kundinnen und Kunden Österreichs gewählt.
Für das Unternehmen ist das ein bemerkenswerter Schritt. Als spusu 2015 auf dem heimischen Mobilfunkmarkt startete, war der Anbieter noch ein vergleichsweise kleiner neuer Mitbewerber. Elf Jahre später präsentiert sich das Unternehmen deutlich größer. Allein in Österreich zählt spusu mittlerweile mehr als 700.000 Kunden. Darüber hinaus ist der Anbieter auch in Italien, Großbritannien und der Schweiz aktiv. Nach Angaben des Unternehmens soll in absehbarer Zeit ein weiterer Markt dazukommen.
Laut dem aktuellen Customer Excellence Ranking 2026 des Market Instituts Linz konnte sich spusu gegen zahlreiche bekannte Marken durchsetzen. Insgesamt wurden 1.595 Marken aus 95 verschiedenen Produktbereichen untersucht. Dabei erreichte der Mobilfunkanbieter laut den Erhebungen die Spitzenposition und wurde branchenübergreifend zur Marke mit den begeistertsten Kundinnen und Kunden gewählt. Auch in den Bereichen Kundenservice, Sympathie und Weiterempfehlung landete das Unternehmen erneut auf vorderen Plätzen.
Der starke Kundenzuwachs setzt sich nach Angaben des Unternehmens weiter fort. Allein innerhalb des vergangenen Monats hätten sich mehr als 10.000 Nutzer für einen Wechsel zu spusu entschieden. Gründer Franz Pichler sieht darin einen Hinweis darauf, dass viele Menschen ihre laufenden Mobilfunkkosten zunehmend kritisch hinterfragen. "Wer heutzutage noch immer über 20 Euro für seinen Handytarif oder sogar eine Servicepauschale bezahlt, sollte dringend über einen Anbieterwechsel nachdenken. Der Wechsel ist wesentlich einfacher, als viele denken", so Pichler.
Für spusu ist das Wachstum eng mit der Entwicklung des Unternehmensstandorts in Österreich verbunden. Trotz der internationalen Expansion bleiben zentrale Unternehmensbereiche weiterhin hierzulande angesiedelt. Während der Kundenservice in den jeweiligen Ländern vor Ort organisiert wird, befinden sich Technik, Marketing und Produktentwicklung nach wie vor in Wien und Niederösterreich.
Auch die Zahl der Beschäftigten ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Waren im Jahr 2015 noch rund 50 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig, sind es inzwischen mehr als 300. Damit hat sich die Belegschaft innerhalb von elf Jahren vervielfacht.
"Wir sind sehr stolz auf das, was wir als österreichisches Familienunternehmen in den letzten elf Jahren erreicht haben. Das hätte sich 2015 so mit Sicherheit niemand gedacht", kommentiert Franz Pichler die Entwicklung des Unternehmens.
Besonderen Wert legt spusu nach eigenen Angaben auf den persönlichen Kontakt mit den Kunden. Während viele Unternehmen verstärkt auf automatisierte Systeme setzen, verfolgt der Mobilfunkanbieter einen anderen Weg. Externe Callcenter kommen laut Unternehmen nicht zum Einsatz. Ebenso verzichtet man nach eigenen Angaben auf KI-gestützte Chatbots im Kundenservice.
"Wenn uns ein Kunde kontaktiert, sitzt am anderen Ende ein echter Mensch – da schlägt das spusu Herz. Das klingt logisch, ist heutzutage gerade in unserer Branche aber längst keine Selbstverständlichkeit mehr", erklärt Pichler. Nach Unternehmensangaben bearbeiten die Mitarbeiter täglich mehrere tausend Anfragen über Telefon, E-Mail und WhatsApp. Telefonische Anfragen würden durchschnittlich innerhalb von zehn Sekunden entgegengenommen. Auch bei Nachrichten über WhatsApp wolle man möglichst rasch reagieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt laut spusu auf der eigenen technischen Infrastruktur. Das Unternehmen verweist dabei auf sein selbst entwickeltes Mobilfunk-Kernnetzwerk. Dieses bildet einen zentralen Bestandteil eines Mobilfunkanbieters und steuert unter anderem die Verbindungen zu anderen Netzen sowie zum Internet. Während viele Anbieter auf Lösungen großer internationaler Technologiekonzerne zurückgreifen, habe das eigene Technikteam diese Infrastruktur selbst entwickelt.
Nach Ansicht des Unternehmens schafft das mehr Unabhängigkeit und ermöglicht schnellere Anpassungen an neue Anforderungen. Gleichzeitig sieht spusu darin einen Vorteil im Wettbewerb. Die Eigenentwicklung soll dazu beitragen, Kosten in bestimmten Bereichen zu reduzieren und Investitionen in Kundenservice und Qualität zu ermöglichen.
"Wir können faire Preise anbieten, weil wir vieles selbst entwickeln und betreiben. Das gibt uns die Freiheit, dort zu investieren, wo es für unsere Kundinnen und Kunden wirklich zählt. Nämlich im Service und in der Qualität", so Pichler abschließend.
Mit mehr als einer Million Kunden in vier Ländern und weiterem Wachstumskurs hat sich spusu innerhalb von elf Jahren von einem österreichischen Mobilfunk-Newcomer zu einem international tätigen Anbieter entwickelt. Die jüngsten Zahlen zeigen, dass das Unternehmen seinen Expansionskurs fortsetzen will – gleichzeitig soll der Schwerpunkt auf persönlichem Kundenkontakt und den österreichischen Standorten bestehen bleiben.