Die Börsen starteten am Montag mit tiefroten Zahlen, die Öl- und Energiepreise schnellten in die Höhe. In manchen Ländern macht sich an den Zapfsäulen schon Panik breit. Und hierzulande?
"Für Österreich besteht derzeit kein Anlass zur Sorge, unsere Versorgung ist gesichert. Weder der Iran noch die Straße von Hormus sind für unsere unmittelbare Versorgungssicherheit entscheidend", beruhigt Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer.
Die Situation sei mit jener gegenüber dem Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 nicht vergleichbar. Österreich habe keine direkte Abhängigkeit vom Iran und sei generell in Summe deutlich breiter diversifiziert und resilienter aufgestellt.
In welchem Ausmaß sich die Entwicklungen vor allem bei den Preisen für Konsumenten niederschlagen, werden erst die nächsten Tage seriös zeigen. Die aktuellen Marktentwicklungen seien bei derartigen geopolitischen Spannungen üblich.
"Wir nehmen die Situation ernst und deshalb werde ich, um die Versorgungslage und die Entwicklung von Preisen laufend zu beobachten, im Wirtschaftsministerium eine 'Taskforce Versorgungssicherheit' unter Einbindung von anerkannten Experten und unter anderem der E-Control und dem Lieferketteninstitut ASCII einrichten", kündigt der Minister an.