Österreicher im Krisengebiet

Iran-Eskalation – Kickl fordert Antworten von Regierung

Seit den US-israelischen Angriffen auf den Iran tobt im Nahen Osten ein Krieg. Nun hat sich FPÖ-Chef Herbert Kickl zu Wort gemeldet.
Newsdesk Heute
01.03.2026, 21:21
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Eskalation im Nahen Osten! Am Samstag haben die USA und Israel einen Großangriff auf den Iran gestartet. Dabei wurde unter anderem der oberste Führer des Landes Ajatollah Ali Chamenei getötet. Auch weitere wichtige Personen des Mullah-Regimes und Zivilisten starben.

Seitens des Iran antwortete man mit Vergeltungsschlägen auf mehrere Länder am Persischen Golf. Dies betrifft auch einige Österreicher. Laut Zahlen des Außenministeriums vom Sonntag befinden sich ungefähr 17.000 Österreicher im Krisengebiet. Es werde alles versucht, um deren Sicherheit zu garantieren, hieß es seitens des Außenressorts.

"Keine diplomatischen Allerweltsfloskeln"

Unter anderem auch deswegen hat sich jetzt auch FPÖ-Chef Herbert Kickl in einem Facebook-Posting an seine Follower gewandt. Er sprach von einer "kriegerischen Eskalation im Nahen Osten", bei der er sich von der Bundesregierung "keine diplomatischen Allerweltsfloskeln" erwarte.

Diese würden "ohnehin niemanden interessieren", meinte der FPÖ-Chef. Stattdessen richtete der Freiheitliche an die Dreierkoalition aus ÖVP, SPÖ und Neos einige Fragen, die er gerne beantwortet hätte.

Die Fragen von Kickl im Wortlaut:

  • Was sind die Auswirkungen steigender Ölpreise auf die wirtschaftliche Situation in Österreich?
  • Was bedeutet es, wenn die Flüssiggaslieferungen aus dieser Region unterbrochen oder gedrosselt werden?
  • Hat man sich mit Flüssiggas aus Katar wieder in eine fatale und noch dazu teure Abhängigkeit begeben?
  • Welche Folgen hat es für uns, wenn die Straße von Hormus blockiert oder gesperrt wird?
  • Welche Auswirkungen hat das Kriegsgeschehen aufgrund der Zuwanderungssituation auf die Sicherheitslage in Österreich?
  • Welche Maßnahmen wurden und werden getroffen, um uns vor direkten und indirekten negativen Auswirkungen dieses Konflikts zu schützen?
  • Welche Maßnahmen ergreift das Außenministerium für jene Österreicher, die sich in den betroffenen Regionen befinden?

Er sei gespannt, wie lange es dauern werde, bis sich seitens der Bundesregierung jemand diesbezüglich zu Wort melde. Aus der Sicht des FPÖ-Chefs hätte sich die Bevölkerung jedenfalls Antworten verdient.

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