Eskalation im Nahen Osten! Am Samstag haben die USA einen Großangriff auf den Iran gestartet und dabei den obersten Führer des Landes Ajatollah Ali Chamenei getötet. Auch zahlreiche weitere Menschen kamen ums Leben. Seitens des Iran antwortete man mit Gegenschlägen auf mehrere Länder am Persischen Golf.
Dies hat nun auch Folgen für einige Österreicher, die sich in der Region befinden. So berichtete "Heute" bereits von einer Wienerin, deren Dubai-Urlaub sich zu einem Albtraum entwickelte. In der gesamten Golf-Region kommt es nach wie vor zu militärischen Auseinandersetzungen.
Nun hat sich das Außenministerium zur aktuellen Lage zu Wort gemeldet. Demnach habe der Krisenstab am Sonntag abermals getagt und sich ein Bild der Situation gemacht. Es sei die "oberste Priorität", die Sicherheit der Österreicher vor Ort zu gewährleisten.
Laut dem Stand von 14.00 Uhr würden sich noch ungefähr 17.000 Österreicher im Krisengebiet aufhalten. Davon seien 2.500 Reisende. Ganze 1.500 davon befänden sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Es wird betont, dass die Zahlen "kontinuierlich" steigen.
Seitens des Außenministeriums bittet man alle Österreicher in der Region darum, sich auf reiseregistrierung.at anzumelden, regelmäßig die Medien zu verfolgen und sich auf der Homepage des Außenministeriums zu informieren.
Das Außenressort versicherte, dass man mit allen registrierten Österreichern in Kontakt stehe. Dafür habe man das eigene Team vergrößert. Wegen der hohen Anzahl an Neuregistrierungen in den letzten Stunden könnte es dennoch zu Verzögerungen kommen. Aufgrund der anhaltenden Raketenangriffe empfiehlt das Außenministerium, den behördlichen Anweisungen strikt zu folgen und Schutz in Gebäuden zu suchen.
Gleichzeitig wird betont, dass der Luftraum in mehreren betroffenen Staaten der Region nach wie vor gesperrt ist. Daher sind Ausreisen auf dem Luftweg derzeit nicht möglich. "Sollten sich Personen in der aktuellen Situation für eine Ausreise auf dem Landweg entscheiden, erfolgt dies ausschließlich in der persönlichen Verantwortung der Reisenden", so das Ministerium.