An einigen der größten Bahnhöfe des Landes ist das für Österreich sehr umstrittene Gesetz bereits in Kraft: Auf den Vorplätzen etwa des Salzburger Hauptbahnhofs, Wien-Praterstern und Floridsdorf gilt ein Alkoholverbot. In den Bahnhöfen und am Bahnsteig selbst ist lediglich der "übermäßige" Konsum untersagt.
In Deutschland ist das bereits Geschichte: Spätestens ab Mitte Oktober ist in jedem Bahnhof das Feierabend-Bier verboten. Diese Debatte schwappt nun auch auf Österreich über – hierzulande ist jede sechste sicherheitsrelevante Meldung an heimischen Bahnhöfen mit Alkohol in Verbindung zu bringen, berichtet die "Kronen Zeitung".
Verkehrsminister Peter Hanke will deshalb, um Übergriffe auf ÖBB-Mitarbeiter hintanzuhalten, neue Alkoholverbote. An den meistfrequentierten Bahnhöfen des Landes soll der Konsum künftig ebenfalls verboten werden. Die ÖBB solle nun die Ausweitung prüfen.
Konkret betroffen wären laut "Krone" in Wien die Bahnhöfe Hütteldorf, Hauptbahnhof, Heiligenstadt, Matzleinsdorfer Platz, Meidling, Mitte, Traisengasse, Liesing, Rennweg und Handelskai, in Niederösterreich die Bahnhöfe Flughafen, St. Pölten, Mödling und Baden, der Linzer und Welser Hbf in Oberösterreich sowie der Hauptbahnhof von Graz (Steiermark).