Mit Stand 4. November, Vormittag, sind österreichweit insgesamt 13 Fälle bekannt, bei denen nach einem vergleichbaren Modus Operandi Halloween-Süßigkeiten mit spitzen metallischen Gegenständen präpariert wurden. Seit der letzten Aussendung wurden fünf weitere Fälle angezeigt.
In Niederösterreich wurden zwei zusätzliche Fälle in den Bezirken Amstetten und Melk (Loosdorf) bekannt. In der Steiermark kamen zwei weitere Fälle in den Bezirken Murtal und Leibnitz hinzu. Ein zusätzlicher Fall wurde in Oberösterreich in Linz angezeigt.
Damit verteilen sich die bislang bekannten Fälle auf Niederösterreich (3), Oberösterreich (3), Salzburg (1) und die Steiermark (6). Laut "Heute"-Infos gibt es zudem auch schon einen Fall in Wien.
Wie wichtig die öffentliche Sensibilisierung ist, zeigt ein aktueller Fall aus der Steiermark: Aufgrund der medialen Berichterstattung kontrollierte eine Mutter die von ihren Kindern zu Halloween gesammelten Süßigkeiten und entdeckte dabei einen spitzen Gegenstand.
Obwohl bis dato noch keine Fälle zur Anzeige gebracht wurden, die eine medizinische Versorgung erforderten, appelliert die Polizei weiterhin an Eltern und Erziehungsberechtigte. Diese sollen gemeinsam mit ihren Kindern die zu Halloween gesammelten Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig kontrollieren.
Verdächtige Süßigkeiten sollten keinesfalls verzehrt werden. Offensichtlich manipulierte Süßigkeiten sind samt Verpackung aufzubewahren und der Polizei zu melden. Aufgefundene Fremdkörper dürfen nicht entfernt oder verändert werden, um mögliche Spuren für die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu sichern.