Tagelang hilflos in Wohnung

Missbrauchs-Verdacht in Wien! 26-Jährige jetzt stabil

Sie lag tagelang schwer verletzt in einer Wohnung in Wien. Eine 26-Jährige wurde fast tot gefunden – ihr Zustand ist stabil, die Ermittlungen laufen.
Christoph Weichsler
09.02.2026, 14:48
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Der Schock sitzt tief: Nach dem mutmaßlichen Missbrauch einer jungen Frau in Wien gibt es erstmals vorsichtig positive Nachrichten. Die 26-Jährige befindet sich weiterhin auf der Intensivstation, ihr Zustand ist aber stabil.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte >

Tagelang hilflos in Wohnung gelegen

Die Frau war am Donnerstag (5. Februar) gegen 13.00 Uhr in einer Wohnung in Wien-Landstraße entdeckt worden – nachdem ihre Mutter sie als vermisst gemeldet hatte. Als Rettungskräfte eintrafen, war die 26-Jährige nicht mehr ansprechbar. Sie war stark dehydriert, wies schwere Hämatome und Schürfwunden auf.

Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber der APA, man gehe davon aus, dass die Frau "bereits mehrere Tage in der Wohnung gelegen ist". Aufgrund der Verletzungen bestehe der Verdacht auf eine schwere Gewalttat.

Ermittler gehen von Sexualdelikt aus

Ob es tatsächlich zu einem Missbrauch kam, müssen laut Polizei "die Untersuchungen und Ermittlungen zeigen". Derzeit gehe man jedoch von einem Sexualdelikt aus. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt wegen des Verdachts auf schwere Gewalt. Wie der Wiener Gesundheitsverbund am Montagvormittag (9. Februar) mitteilte, befinde sich die Frau weiterhin auf einer Intensivstation. Sie sei aktuell aber noch nicht vernehmungsfähig. Auch zu möglichen Befragungen der Mutter oder weiteren Hintergründen gab es vorerst keine Details.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Weitere Informationen könne man derzeit nicht mit der Öffentlichkeit teilen, hieß es von der Landespolizeidirektion.

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