Das Schneeflöckchen zeigt uns heuer ordentlich, was es kann, denn soviel Schnee hatten wir schon jahrelang nicht. Abgesehen vom täglichen Schaufeln, sind auch die verschneiten Wochenenden schöner als feuchter Gatsch und Dreck – nicht nur für unsere Vierbeiner. Ein paar Tipps haben wir aber dennoch, um auch richtig gut über die tiefen Temperaturen zu kommen.
Wenn deinem Hund kalt wird – primär im zunächst sehr eisigen Auto am Weg zum Training oder generell, weil er rassebedingt an unsere Gefilde nicht angepasst ist, dann zieh ihm bitte etwas an. Langes Fell ist kein Garant für dichtes Fell und kurzes Fell lässt schnell die Haut nass werden. Bei Schneefall und Wind also besser eine Schicht zu viel als zu wenig.
Während Katzen sich instinktiv dann die warme Heizung suchen, darf man auch das Hundekörbchen winterlich-kuschelig mit einer zusätzlichen Decke ausstatten. Vor allem dann, wenn man im Schlafzimmer nicht heizt. Achtung? Den Hund nie aktiv zudecken – er sucht sich schon eine warme Position.
Der Stoffwechsel unserer Tiere leistet bei Minustemperaturen natürlich Hochleistungsarbeit, weshalb es nur logisch ist, dass sie mehr Hunger haben. Um dieses Energiedefizit zu füllen, darf der volle Napf ruhig einmal öfter kredenzt werden.
Wenn es so eisig und kalt ist, sind wir grundsätzlich auch keine großen Fans stundenlang draußen herumzulaufen, es sei denn man ist gerade auf der Skipiste. Damit unsere Hunde gar nicht erst auskühlen können, eignen sich hier kürzere Spaziergänge, die man ein- bis zweimal öfter am Tag leistet. Wer also die Zeit irgendwie aufbringen kann, sollte anstelle von zwei langen Wanderungen, eher fünf kurze Runde drehen.
Zu Hause sollten Hunde das Handtuch im Vorzimmer bereits kennen, womit Fell und Pfoten abgewischt werden. Im Winter kommt noch hinzu, dass man mit warmem Wasser eventuelle Streusalz-Rückstände von den Pfoten waschen sollte, da der Hund die brennen Patschis sonst sauber lecken möchte.