Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sieht die Bundeshauptstadt als Vorreiter in Sachen Mobilität. Anlass ist eine aktuelle Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ), wonach 63 Prozent der Wiener:innen nie oder nur selten selbst ein Auto lenken.
Ludwig betont auf Social Media: "Wir in Wien sind Mobilitätsmusterstadt und das ist das Ergebnis klarer politischer Entscheidungen. Die aktuelle Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) zeigt: 63 % der Wiener:innen lenken nie oder nur selten ein Auto. Gleichzeitig haben wir heute mehr Jahreskarten-Besitzer:innen der Wiener Linien als Autobesitzer:innen in unserer Stadt. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer konsequenten Verkehrspolitik. Es zeigt aber auch: Die Wiener:innen wollen umsteigen, wenn das Angebot dicht, verlässlich und leistbar ist."
Die Stadt investiere deshalb weiter massiv in den Öffi-Ausbau. Mit der Verlängerung der U2 und dem Bau der neuen U5 entsteht derzeit vor dem Rathaus die größte U-Bahn-Baustelle Europas. Zudem sollen neue Straßenbahnlinien Netzlücken schließen und zusätzliche Alternativen zum Auto schaffen.
Auch beim Radverkehr und bei der Verkehrsberuhigung setzt Wien weiter Schritte. Laut Stadt wurden bereits über 200 Radwegprojekte umgesetzt, mehr als 70 Kilometer im Hauptradwegenetz geschaffen sowie neue Fußgängerzonen und Begrünungsmaßnahmen im Rahmen von "Raus aus dem Asphalt" realisiert.
Für Ludwig ist klar: Mehr öffentlicher Verkehr bedeute auch mehr Lebensqualität und Sicherheit in der Stadt.