Horror-Fund nahe Autobahn

Müllsammler finden abgetrennten Frauen-Kopf

Grausiger Fund bei Olpe (D): In einem Waldstück entdecken Helfer einen Frauenkopf. Er könnte zu einer seit Monaten vermissten Mutter gehören.
Newsdesk Heute
11.04.2026, 15:58
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Am Samstagvormittag (11. April) erlebten ehrenamtliche Müllsammler in einem Waldgebiet bei Olpe (Nordrhein-Westfalen) einen schockierenden Moment.

Während ihrer Arbeit machte einer der Helfer an einer Böschung einen grausigen Fund: In einem Sack lag der abgetrennte Kopf einer Frau. Der Fundort befindet sich in unmittelbarer Nähe der A4. Es wird vermutet, dass es sich dabei um den Schädel der 32-jährigen Weghata A. handelt.

Bereits vor rund einem halben Jahr waren auf der sogenannten Sauerlandlinie, der Autobahn 45, abgetrennte Hände gefunden worden. Diese lagen damals auf der Fahrbahn. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Tatverdächtige die Körperteile während der Fahrt aus einem Auto geworfen haben – möglicherweise gilt das auch für den nun entdeckten Kopf. Die beiden Fundorte liegen nur wenige Fahrminuten voneinander entfernt.

Der unter Tatverdacht stehende Ehemann, der 41-jährige Asmerom G. aus Bonn, befindet sich bereits seit mehreren Monaten in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, seine Frau getötet und anschließend zerstückelt zu haben. Noch im Jahr 2016 galt der aus Eritrea stammende Mann als gut integrierter Geflüchteter und wurde in lokalen Medien positiv dargestellt.

Damals arbeitete er laut "Bild"-Zeitung als Elektrohelfer in einem Unternehmen in Rheinbach und hoffte auf die deutsche Staatsbürgerschaft, nachdem er aufgrund politischer Verfolgung aus seiner Heimat geflüchtet war. Allerdings wurde er bereits 2017 nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt.

Nach seiner Flucht kehrte er trotz angeblicher Verfolgung zeitweise nach Eritrea zurück und brachte von dort seine spätere Ehefrau Weghata A. mit nach Deutschland. Das Paar hatte zuvor in Afrika nach eritreischem Recht geheiratet. Im Juli 2025 wurde ihre gemeinsame Tochter geboren. Doch das scheinbare Familienglück währte nur kurz: Wenige Monate später war die junge Mutter tot – mutmaßlich Opfer eines Gewaltverbrechens durch ihren Ehemann.

Die Ermittlungen hatten bereits am 17. November des Vorjahres eine entscheidende Wendung genommen. Eine Autofahrerin meldete der Polizei "unbekannte Gegenstände" auf der Autobahn 45 bei Olpe. Vor Ort entdeckten die Beamten zwei abgetrennte Frauenhände. Anhand der Fingerabdrücke konnten Ermittler der Polizei in Hagen die Identität schnell klären: Es handelte sich um die zuvor als vermisst gemeldete Weghata A., die zuletzt mit ihrem drei Monate alten Baby in einer Asylunterkunft in Bonn gelebt hatte.

Das Kind war bereits einen Tag zuvor unversehrt aufgefunden worden. Ein Mönch des Klosters Kröffelbach in Waldsolms (Hessen) war auf das weinende Baby aufmerksam geworden. Im Kinderwagen lagen zwei Zettel, auf denen der Name und das Geburtsdatum des Kindes notiert waren. Wenig später entdeckten die Ermittler auch den Torso der getöteten Frau. Der Kopf blieb jedoch zunächst verschwunden – bis zu dem Fund am Samstagvormittag.

Der Bereich um den aktuellen Fundort wurde großräumig abgesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

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