"Habe Fresssucht entwickelt"

Mutter zerrt Tochter vor Gericht – "Ich wog 135 Kilo"

Elisabeth M. wird von ihrer eigenen Mutter verklagt. Schon in der Kindheit gab es Probleme. Körperlich setzte Elisabeth das zu, sie wog 135 Kilo.
Wien Heute
01.11.2025, 18:46
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Seit Jahren steckt Elisabeth M. mitten in einer Familienfehde; ihre eigene Mutter überhäuft sie mit Klagen. Der Grund: Streitigkeiten um eine gemeinsame Firma – wir berichteten. Bereits in jungen Jahren hatte die Wienerin immer wieder Probleme mit ihrer Mutter. "Ich habe mir durch Essen eine Art Schutzmauer aufgebaut, ich wog am Ende 135 Kilo", erklärt sie im "Heute"-Talk.

"Habe eine Fresssucht entwickelt"

Bereits früh im Leben hatten Elisabeth M. und ihre Mutter Startschwierigkeiten. "Ich wollte meine Mutter einfach immer bei mir haben. Immer wenn sie weggegangen ist, bekam ich Asthmaanfälle", erinnert sich die 42-Jährige. Laut ihr ließ ihre Mutter sie in solchen Situationen einfach liegen, bis der Schub vorüber war. "In dem Moment, als ich Liebe gebraucht hätte, war sie nicht da. Aber danach habe ich dann alles bekommen." Vor allem eines gab es nach den Asthmaepisoden immer wieder: Essen. "Ich habe eine Fresssucht entwickelt", gesteht Elisabeth offen.

Schutz vor Konflikten

Irgendwann erreichte die Elisabeth M. ihr Höchstgewicht von 135 Kilo. Wortwörtlich baute sie sich durch das Essen eine Schutzwand auf, ging so mit ihren Problemen um. "Ich hatte mein Leben lang sehr viele Streitigkeiten mit meiner Mutter. Diesen Schutz habe ich einfach gebraucht", erklärt sie.

77 Kilo, mehr Gelassenheit

Obwohl die Konflikte auch jetzt noch kein Ende gefunden haben und im Februar 2026 der nächste Gerichtstermin ansteht, kann Elisabeth mittlerweile besser mit dem Thema umgehen. In der Omnitologie – einer Haltungslehre – hat sie Wege gefunden, auf gesunde Art und Weise mit ihren Erfahrungen umzugehen. Das zeigt sich auch am Gewicht der Wienerin. Lachend erzählt sie im "Heute"-Gespräch: "Beim letzten Mal auf der Waage waren es, glaube ich, 77 Kilo." Was ihr besonders geholfen hat: Sie lebt nicht mehr in Angst, versucht sich auf die Liebe zu fokussieren.

Auf ihrer eigenen Plattform bietet sie Unterstützung für all jene an, die sich in einer ähnlichen Lage befinden, sich auf das Positive konzentrieren möchten. Was ihr besonders geholfen hat: Sie lebt nicht mehr in Angst, versucht sich auf die Liebe zu fokussieren. Auf ihrer eigenen Plattform bietet sie Unterstützung für all jene an, die sich in einer ähnlichen Lage befinden, sich auf das Positive konzentrieren möchten.

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