Frau mit Kopfschüssen getötet

Nach Bluttat: Securitys sollen Bewohner besser schützen

In Wiener Neustadt will jetzt ein privater Sicherheitsdienst in mehreren Siedlungen für mehr Ruhe und Ordnung sorgen.
Victoria Carina  Frühwirth
22.05.2026, 13:36
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Nach einer tödlichen Bluttat im nahegelegenen Kottingbrunn ("Heute" berichtete), bei der eine 28-Jährige tot in ihrer Wohnung gefunden wurde, ist das Gefühl der Unsicherheit in der Region bei vielen wieder spürbarer geworden. In Wiener Neustadt setzt die Stadt mit einem Sicherheitsdienst nun weiter auf Schutz in den Wohnsiedlungen.

Kontrollgänge auch unter der Woche

Auf Initiative von Sicherheitsstadtrat Kevin Pfann (FP) wurde auch für 2026 die Firma "SecDec Security & Detektei" beauftragt. Die Mitarbeiter sollen bei Kontrollgängen in mehreren Wohnhausanlagen in Wiener Neustadt nach dem Rechten sehen. Im Fokus stehen Ruhe, Ordnung und Sauberkeit.

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Neu ist: Die Kontrollgänge finden nicht mehr nur an Wochenenden statt. Durch Kooperationen mit mehreren Genossenschaften wird der Sicherheitsdienst auch unter der Woche unterwegs sein. Wann genau kontrolliert wird, soll flexibel und nach Bedarf festgelegt werden.

Recht auf Sicherheit

Betroffen sind unter anderem das Flugfeld, die Josefstadt mit Pernerstorfer Hof und Josefsplatz, die Robert-Stolz-Siedlung sowie die Wohnhausanlage Ausstellungsgasse. Dazu kommen Kooperationen mit Wohnbaugesellschaften.

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"Ein gutes und friedvolles Miteinander in den Stadtvierteln muss unsere oberste Maxime sein", betonen Pfann, Zweiter Vizebürgermeister Rainer Spenger (SP) und Stadtrat Franz Dinhobl (VP). Bewohner hätten ein Recht darauf, sich in ihrem direkten Wohnumfeld sicher und wohlzufühlen.

Vorbeugender Schutz

Bei Verstößen kann es Abmahnungen geben. Im Ernstfall werden Anzeige erstattet oder die Polizei verständigt. Die Stadt setzt damit auf Präsenz vor Ort, bevor aus kleinen Ärgernissen tatsächlich große Probleme werden.

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