Rätsel um Unfall-Tragödie

Nach Freund (20) stirbt auch zweiter Feuerwehrmann (19)

Tragödie im Waldviertel: Nach dem 20-jährigen Beifahrer ist nun auch der 19-jährige Lenker gestorben. Beide waren Freunde und Feuerwehrmänner.
01.11.2026, 13:14
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Die Hoffnung war groß, doch nun herrscht traurige Gewissheit: Nach dem schrecklichen Verkehrsunfall am Nationalfeiertag im Waldviertel ist nun auch der erst 19-jährige Lenker seinen schweren Verletzungen erlegen.

Sein Freund und Beifahrer David B. (20) war bereits an der Unfallstelle gestorben. Beide jungen Männer aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr – die Trauer ist groß.

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19-Jähriger verlor Kampf ums Leben

Der tragische Unfall ereignete sich am Montag, 26. Oktober, gegen 4.45 Uhr auf der B41 bei Ehrendorf (Bezirk Gmünd). Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Wagen von der Straße ab, fuhr über eine Böschung und krachte frontal gegen eine betonierte Feldzufahrt.

Beide Freunde wurden im völlig zerstörten Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Für David B. (20) kam jede Hilfe zu spät. Sein 19-jähriger Freund wurde schwer verletzt mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 2 ins Krankenhaus nach St. Pölten geflogen. Dort erlag er nun ebenfalls seinen schweren Verletzungen.

Feuerwehr trauert um zwei Kameraden

Besonders tragisch: Beide Todesopfer engagierten sich bei der Freiwilligen Feuerwehr. Während David seit 2021 Mitglied der Feuerwehr Vestenpoppen-Wohlfahrts war, gehörte sein 19-jähriger Freund seit wenigen Jahren der Feuerwehr Buchbach an.

"Ein paar Meter davor und danach war nichts. Der Wagen wäre nur ins Feld gefahren", zeigt sich Stefan Mayer von der Feuerwehr Buchbach laut "Krone" erschüttert.

"David war eine richtig gute Seele"

Bereits nach dem Tod des 20-jährigen David war die Trauer bei seinen Freunden, Feuerwehrkameraden und der Motorsport-Gemeinschaft der Kolbenbrüder riesig. "Er war immer lebensfroh, motiviert und hilfsbereit und immer da, wenn man ihn gebraucht hat", erzählten seine Freunde im "Heute"-Gespräch.

Auch bei seiner Feuerwehr hinterließ der junge Mann eine große Lücke. "Er hat immer Zeit gehabt und war für jeden Spaß zu haben. Und er hat immer die ganze Partie und Stimmung mitgerissen", erinnerte sich ein Kamerad.

Nun hat das schreckliche Unglück ein zweites junges Leben gefordert. Die genaue Unfallursache ist weiterhin ungeklärt.

red, 01.11.2026, 13:14
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