Neue Befunde machen Hoffnung

Nach Krebs-OP – Papst Leo XIV. arbeitet wieder

Nach seiner Krebsoperation gibt es gute Nachrichten: Papst Leo XIV. erholt sich planmäßig und hat bereits wieder seine Arbeit aufgenommen.
16.10.2026, 14:54
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Nur zwei Tage nach seiner Krebsoperation steht Papst Leo XIV. bereits wieder auf den Beinen. Der 71-Jährige kann alltägliche Tätigkeiten selbstständig erledigen und nimmt zunehmend körperliche Übungen auf. Auch die jüngsten medizinischen Untersuchungen geben laut Vatikan Anlass zur Zuversicht.

Am Donnerstag veröffentlichte der Heilige Stuhl neue Informationen zum Gesundheitszustand des Kirchenoberhaupts. Demnach liegen die Ergebnisse der routinemäßigen Kontrollen im Normbereich.

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Röntgenbild zeigt gute Erholung

Besonders erfreulich fällt laut den behandelnden Ärzten Luigi Carbone und Stefano Margaritora die Untersuchung der Lunge aus. Eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs habe gezeigt, dass sich das operierte Organ gut erhole.

Der Papst war am Dienstag im römischen Gemelli-Spital operiert worden. Dabei wurde ein bösartiger Lungentumor, ein sogenanntes Adenokarzinom, vollständig entfernt.

Welche weiteren Behandlungen notwendig sein könnten, ist noch offen. Darüber sollen unter anderem die Ergebnisse der histologischen Untersuchungen Aufschluss geben, die in den kommenden Tagen erwartet werden. Der Krankenhausaufenthalt ist vorerst auf ungefähr eine Woche angesetzt.

Papst arbeitet bereits wieder

Nach einer zweiten ruhigen Nacht stand Leo XIV. am Donnerstagmorgen auf und frühstückte. Wie Vatikansprecher Matteo Bruni mitteilte, hat der Papst inzwischen auch seine Arbeit wieder aufgenommen.

Die Genesung verlaufe nach Angaben des Vatikans weiterhin wie vorgesehen. "Der Papst ist in guter Stimmung", hatte Bruni bereits am Mittwoch erklärt. Auf seiner Spitalsebene wurde zudem ein eigener Raum eingerichtet, in dem Leo XIV. wieder gemeinsam mit anderen Priestern die heilige Messe feiert.

Papst bittet um Gebete

Trotz seines Krankenhausaufenthalts meldete sich Leo XIV. auch bei einer Veranstaltung des Vatikans zu Wort.

Eine Botschaft des Papstes wurde am Mittwoch zum Abschluss einer Konferenz veröffentlicht, die sich mit dem zehnten Jahrestag des Schreibens "Amoris laetitia" seines Vorgängers Franziskus beschäftigte.

In seiner Botschaft richtete der Papst auch eine persönliche Bitte an die Teilnehmer: "für mich zu beten, so wie ich für euch bete".

Öffentliche Termine abgesagt

Vorerst bleibt offen, wann der Papst wieder öffentliche Termine wahrnehmen kann. Bis zum 20. Oktober wurden sämtliche Audienzen abgesagt.

Der nächste größere Termin wäre am 27. Oktober in Assisi geplant. Dort soll Leo XIV. am 40. Jahrestag des interreligiösen Friedensgebets teilnehmen, zu dem Vertreter von 17 Religionen und Konfessionen erwartet werden.

Noch mehr Aufmerksamkeit richtet sich auf seine geplante Lateinamerikareise. Vom 6. bis 17. November möchte das Kirchenoberhaupt Uruguay, Argentinien und Peru besuchen. Ob Leo XIV. nach seiner Operation tatsächlich wie vorgesehen reisen kann, ist derzeit noch unklar.

red, 16.10.2026, 14:54
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