In der Region rund um die Donaubrücke Stein‑Mautern im Bezirk Krems an der Donau (NÖ) geht das jahrelange Hickhack um die Sanierung und den Ersatz der überlasteten Brücke weiter. Nach einem Lokalaugenschein der Neos-Verkehrssprecher läuft es nach Ansicht der Opposition nämlich gar nicht rund.
Die Neos warnen davor, dass die vom Land angekündigte Ersatzbrücke vor dem Aus stehen könnte! "Viele Betriebe und Weinbauern, die gesamte Tourismusregion, aber auch die Menschen hier sind auf diese Lebensader angewiesen", so Neos-Verkehrssprecher Christoph Müller laut "ORF NÖ". Sollte die denkmalgeschützte Donaubrücke aufgrund des maroden Zustandes plötzlich gesperrt werden müssen, könnte der Bau einer Ersatzbrücke zeitlich gar nicht mehr machbar werden.
Aus dem Büro des für Verkehr zuständigen Landeshauptfrau-Stellvertreters Udo Landbauer (FP) heißt es hingegen: "Die Vorbereitungen zur Umsetzung der rund 145 Millionen Euro teuren Generalsanierung laufen auf Hochtouren und sind im Zeitplan. Die Ausschreibung der Hauptbauarbeiten ist für die erste Jahreshälfte 2026 vorgesehen." Gleichzeitig weist das Land darauf hin, dass man auf die Vorgaben der Bundesregierung zum Stabilitätspakt warte – insbesondere für die Finanzierung der zusätzlichen 35 Millionen Euro für eine Ersatzbrücke.
Die Generalsanierung der Donaubrücke umfasst laut Angaben des Landes unter anderem das Ausschwimmen der Tragwerke, Arbeiten am Unterbau sowie die Herstellung der Rampen. Voraussichtlich werde mit einer Bauzeit von vier Jahren gerechnet. Solange dies läuft, sollen laufende Instandhaltungsarbeiten dafür sorgen, dass die Donauquerung für die Bevölkerung erhalten bleibt.