Rettung für Gemüse

Neue Hoffnung für Bauern — dank slowakischem Betrieb

Nach dem angekündigten Aus für das Ardo-Werk zeigt der Tiefkühlproduzent Equus Interesse. Damit wäre eine Rettung für das Gemüse möglich.
04.11.2026, 17:55
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Die Equus-Produktionsstätte in Vinica im Süden der Slowakei ist rund 200 Kilometer vom Marchfeld entfernt. Dort werden diverse Gemüsesorten wie Erbsen, Mais, Karotten oder auch Spinat verarbeitet. Der Tiefkühlgemüseproduzent verfügt auch über freie Produktionskapazitäten und hat deshalb Interesse, Ware aus dem Marchfeld zu verarbeiten.

Vor rund einer Woche wurde das Unternehmen vom slowakischen Landwirtschaftsministerium über ein Kooperationsinteresse seitens der österreichischen Bauern informiert, erklärt Vorstandsmitglied Tomas Jamriska dem Ö1-"Mittagsjournal".

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Aus Sicht der ETG (Erzeugerorganisation Tiefkühlgemüse), welche bisher eng mit Ardo zusammengearbeitet hat, sei jede sich auftuende Möglichkeit eine gute Option. Gleichzeitig werde jedoch weiterhin nach einer Lösung für eine Produktionsstätte in Österreich gesucht.

Verhandlungen um einen Sozialplan für Ardo-Beschäftige

Im Streit um einen Sozialplan für die 190 Arbeitnehmer ist für Freitag die nächste Verhandlungsrunde geplant. Für Montag haben die Gewerkschaften PRO-GE und GPA eine Protestkundgebung vor dem Werk in Groß-Enzersdorf angekündigt – "Heute" berichtete.

Die von der Geschäftsleitung genannten Sozialplansummen seien laut Breiner bisher nicht mit dem Betriebsrat vereinbart worden. Ardo betont hingegen, die Beschäftigten mit einem Sozialplan unterstützen und rasch Klarheit schaffen zu wollen.

El , 04.11.2026, 17:55