Dramatische Szenen am Dienstagabend, 3. November, in Hinterbrühl im Bezirk Mödling! Ein Mann war aus bisher unbekannter Ursache in den Mödlingbach gestürzt und lag verletzt im Bachbett. Dass der Verunglückte rechtzeitig entdeckt wurde, ist einem vierbeinigen Helden zu verdanken.
Ein Spaziergänger war mit seinem Hund unterwegs, als dieser den Mann im Bach entdeckte. Um 19.20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hinterbrühl zur Menschenrettung in die Parkstraße alarmiert.
Gemeinsam mit dem Roten Kreuz gelang es den Feuerwehrleuten, den Verletzten aus dem Bachbett zu bergen. Dabei kamen eine Korbtrage und eine Seilsicherung zum Einsatz.
Insgesamt standen sechs Fahrzeuge und 22 Helfer im Einsatz. Neben der Feuerwehr Hinterbrühl waren auch die Feuerwehr Mödling mit einem Hubrettungsgerät zur Absicherung, das Rote Kreuz und die Polizei vor Ort.
Wie gefährlich die Situation tatsächlich war, schildert Einsatzleiter Franz Sittner von der Feuerwehr Hinterbrühl: "Glücklicherweise entdeckte der Hund des Spaziergängers den Verunfallten im Bachbett. Bei der Dunkelheit und der kalten Wassertemperatur bestand die Gefahr eines tragischen Ausgangs."
Fest steht: Ohne die feine Spürnase des Hundes hätte der Unfall für den Mann womöglich tragisch enden können.