Nach dem bereits bekannten Fall in Winklarn (Bezirk Amstetten) sind nun zwei weitere Fälle von manipulierten Halloween-Süßigkeiten in Niederösterreich aufgetaucht. Wie die Polizei am Mittwochmorgen bestätigte, wurden in Amstetten und Loosdorf (Bezirk Melk) Schokoriegel mit gefährlichen Metallgegenständen entdeckt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
In Amstetten aß ein Bub gerade einen Schokoriegel, als er bemerkte, dass sich darin eine Stecknadel befand. Das Kind entdeckte den gefährlichen Gegenstand rechtzeitig und blieb unverletzt.
Ein weiterer Fall wurde aus Loosdorf bekannt. Dort entdeckte ein zehnjähriges Kind eine metallische Schraube in einem Schokoriegel. Auch hier wurde der Fremdkörper rechtzeitig bemerkt, sodass es zu keinen Verletzungen kam.
Das Kind hatte die Süßigkeiten zu Halloween gesammelt beziehungsweise aus Schüsseln genommen, die im Freien aufgestellt waren. Bei der manipulierten Süßigkeit soll es sich laut "Heute"-Infos um eine Schokolade der Marke "Mister Choc" gehandelt haben. Diese wird demnach nicht in Loosdorf, sondern etwa in Supermärkten in St. Pölten und Ybbs angeboten. Die Eltern erstatteten Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei appelliert angesichts der mittlerweile drei bekannt gewordenen Fälle an Eltern, Halloween-Süßigkeiten besonders sorgfältig zu kontrollieren. Es sei insbesondere darauf zu achten, "ob Verpackungen beschädigt oder manipuliert wurden und ob sich Fremdkörper, insbesondere metallische Gegenstände, in den Süßigkeiten befinden".
Wer verdächtige Gegenstände in Süßigkeiten entdeckt, soll umgehend die Polizei verständigen und Anzeige erstatten.