Ab Juni

Neue Regeln – das müssen Ibiza-Urlauber jetzt wissen

Ibiza zieht die Reißleine: In der Hochsaison werden Mietwagen erneut streng limitiert. Für Urlauber könnte das spürbare Folgen haben.
Heute Life
08.04.2026, 14:58
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Die Baleareninsel Ibiza zieht seit Jahrzehnten Millionen Urlauber an – doch mit dem Massentourismus wächst auch der Druck auf Infrastruktur und Umwelt. Nun reagiert die Inselregierung mit einer der bislang einschneidendsten Maßnahmen: einer strikten Begrenzung von Mietwagen in der Hochsaison.

Weniger Autos, mehr Kontrolle

Ab dem 1. Juni bis einschließlich 30. September gilt eine neue, reduzierte Obergrenze für Fahrzeuge auf der Insel. Insgesamt dürfen täglich nur noch 17.668 Autos unterwegs sein, davon maximal 14.000 Mietwagen. Das sind rund 2.500 Fahrzeuge weniger als im Vorjahr.

Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Plans zur Verkehrsberuhigung. Schon 2025 hatte die Insel erste Limits eingeführt – nun folgt die Verschärfung. Ziel ist es, Staus, Lärm und Emissionen spürbar zu reduzieren.

Mietwagen werden knapper – und teurer

Für Reisende hat das unmittelbare Folgen: Mietwagen könnten im Sommer dadurch zur Mangelware werden. Thorsten Lehmann, Geschäftsführer des Mietwagenanbieters Sunny Cars, rechnet mit einer deutlich eingeschränkten Verfügbarkeit, insbesondere bei größeren Fahrzeugen wie SUVs oder Vans, wie er gegenüber der "Bild" erklärte.

Gleichzeitig dürften die Preise steigen – ein klassischer Effekt sinkenden Angebots bei gleichbleibend hoher Nachfrage. Kurzfristige Buchungen werden zunehmend riskant: Wer erst vor Ort nach einem Auto sucht, könnte leer ausgehen.

Reisenden wird daher empfohlen, Mietwagen künftig so früh wie möglich zu reservieren – idealerweise gleichzeitig mit Flug und Unterkunft. Besonders in den Monaten Juli und August, wenn die Nachfrage ihren Höhepunkt erreicht, dürfte spontane Planung kaum noch funktionieren.

Alternativen gewinnen an Bedeutung

Für Urlauber bedeutet das Umdenken. Wer keinen Mietwagen bekommt, muss auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis ausweichen. Das Busnetz verbindet viele wichtige Orte der Insel, Fahrten kosten meist nur wenige Euro.

Auch Taxifahrten bleiben vergleichsweise erschwinglich, etwa vom Flughafen in die Inselhauptstadt.

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