Neue Tiktok-Gangs prügeln in der City aufeinander ein

Schlägerei am Samstag in der Wiener City
Schlägerei am Samstag in der Wiener CityLeserreporter
In der Wiener Innenstadt spielen sich seit Tagen unfassbare Szenen ab. Immer wieder schlagen Teenie-Banden aufeinander ein, so auch am Samstag.

Der Stephansplatz und die Kärntnerstraße mutieren zunehmend zum harten Pflaster in Wien. Seit einigen Wochen kommt es hier vermehrt zu Prügel-Attacken und Blaulicht-Einsätzen. Die Wiener Polizei nimmt vermehrt "Personengruppen" wahr, die sich über Tiktok und andere soziale Medien organisieren.

Viele treffen sich dann im Bereich des Stephansplatzes und gehen spazieren. Einige von ihnen sind aber offenbar auf Stress aus und pöbeln andere Personen an – so auch am Samstagnachmittag. In der Singerstraße kam es da zwischen zwei Personengruppen zu einer wilden Schlägerei. Erst als ein Erwachsener eingriff und die Gruppen voneinander trennte, beruhigte sich die Situation allmählich.

Ein Leservideo zeigt die brutalen Szenen:

Prügel-Attacken häufen sich in der City

Doch solche Schlägereien sind offenbar keine Einzelfälle, wie die Polizeistatistik zeigt. Allein letztes Wochenende führte die Exekutive 382 Identitätsfeststellungen durch und erstattete 117 Anzeigen. Eine Person wurde sogar nach dem Verwaltungsstrafgesetz festgenommen.

Und die Einsätze in der Wiener Innenstadt häuften sich auch am 27. bzw. 28- Februar.  "Besonderes Augenmerk galt erneut bestimmten Jugendgruppierungen, die, via Social-Media verabredet, strafrechtliche Handlungen begehen und überwiegend die COVID-Verordnung ignorieren", so die Wiener Polizei in einer Stellungnahme.

Teenie verletzte Polizisten

Während einer Personenkontrolle griff ein 15-jähriger Österreicher in der Nacht auf Sonntag die Beamten sogar an. Der Teenager verletzte mit Tritten und Schlägen gleich drei Polizisten und wurde in weiterer Folge festgenommen. Er wurde wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt.

Nehammer reagiert

Innenminister Nehammer reagiert auf diesen neuerlichen Gewaltausbruch gegen die Polizei in Wien: "Die Missachtung der notwendigen Beschränkungen durch einige Wenige gefährdet die Bemühungen vieler Menschen in unserem Land zur Eindämmung der Pandemie. Der Angriff auf Polizistinnen und Polizisten ist besonders in einer Zeit besonderer Herausforderungen ein Zeichen von besonderer Respektlosigkeit“, so Nehammer.

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