Auf einer der schönsten Bahnstrecken Österreichs sind ab Sonntag andere Züge unterwegs.
Im Fernverkehr auf der Tauernstrecke kommen ab 14. Juni zwischen Salzburg und Villach vierteilige IC-Doppelstockzüge des Typs Stadler KISS 200 zum Einsatz. Die ÖBB versprechen ihren Fahrgästen damit einen höheren Komfort und ein "besonderes Reiseerlebnis".
Auf der stark nachgefragten Nord-Süd-Verbindung über den Tauern wird dadurch die Sitzplatzkapazität deutlich erhöht. Statt bisher 255 bieten die Doppelstockzüge 290 Sitzplätze. Zusätzlich bieten die Garnituren acht Fahrradstellplätze, zwei Rollstuhlplätze, Abstellbereiche für zwei Kinderwagen, Gepäckablagen sowie fünf WCs.
Für die Verpflegung unterwegs stehen Catering-Zonen mit Automaten für Snacks sowie warme und kalte Getränke zur Verfügung. Zusätzlichen Komfort versprechen barrierefreie Niederflureinstiege, Klimatisierung, kostenloses WLAN und Steckdosen an jedem Sitzplatz – in den bisherigen Reisezugwagen musste man auf vieles davon verzichten.
Im Salzburger Gasteinertal und dem Kärntner Mölltal trumpfen die Doppelstockzüge außerdem mit einem Panoramablick auf die Bergkulisse auf. Die erhöhte Sitzposition eröffnet beeindruckende Ausblicke auf die alpine Landschaft entlang der traditionsreichen Bahnstrecke.
"Der Einsatz der Doppelstockzüge sind ein wichtiger Qualitätssprung auf der Tauernstrecke, der deutlich mehr Komfort für die Fahrgäste bietet. Es ist ein wichtiger Baustein, um den Personenverkehr auf die Schiene zu verlagern und den öffentlichen Verkehr noch attraktiver zu machen", findet auch Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll.