Anschlag auf Pipeline

Nord-Stream-Verdächtiger nach Deutschland ausgeliefert

Der Hauptverdächtige der Nord-Stream-Sprengung wurde nach Deutschland ausgeliefert. Bei einem Schuldspruch drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft.
Newsdesk Heute
27.11.2025, 15:41
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Italien hat den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines an Deutschland ausgeliefert. Am Donnerstag wurde der tatverdächtige ukrainische Staatsbürger Serhii K. überstellt, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte.

Die für den Transport von russischem Gas nach Deutschland gebauten Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee waren im September 2022 durch Sprengsätze schwer beschädigt worden.

In Italien festgenommen

K. gilt als der Hauptverdächtige. Er war vor drei Monaten in Italien gefasst worden. Wegen Verfahrensfehlern wurde seine zunächst genehmigte Auslieferung nach Deutschland von einem Gericht gestoppt und zur erneuten Prüfung zurückgewiesen.

Bis zu 15 Jahre Haft drohen

Vor einigen Tagen genehmigte ein italienisches Gericht seine Auslieferung nach Deutschland. Am Freitag soll er dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe vorgeführt werden. Nach seiner Auslieferung drohen K. im Fall eines Schuldspruchs bis zu 15 Jahre Haft. Er bestritt bislang, an den Sabotageakten beteiligt gewesen zu sein.

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