ÖFB-Torjäger Michael Gregoritsch trägt das Herz auf der Zunge. Zur Freude seiner Fans, die immer wieder in den Genuss ehrlicher und amüsanter Geschichten kommen.
Zuletzt im Podcast "Copa TalkS" des deutschen Moderators Tommi Schmitt. In der Sendung wurde unter anderem die EM 2024 thematisiert. Österreich galt bei zahlreichen Experten als Geheimfavorit.
"Ja, das hat sich während des Turniers entwickelt", erzählt Gregoritsch. "Wir waren verrückt, wir waren inklusive Staff 60 Geisteskranke. Wir dachten wirklich, wir werden Europameister. Auf einmal haben wir unsere Gruppe gewonnen – und dann glaubst du es wirklich."
Es sollte anders kommen. Im Achtelfinale kam das unerwartete Aus – 1:2 gegen die Türkei. "Wir dachten, wir sind gerade vom Blitz erschlagen worden. Es war unverdient." Die Niederlage hallt noch immer nach. "Ich gehe bis heute mit Bauchschmerzen in das Stadion in Leipzig, ich hasse dieses Stadion", findet Gregoritsch harte Worte.
Nachsatz: "Die Stadt und der Verein können nichts dafür, aber ich habe ein Trauma, bekomme Bauchschmerzen, wenn ich darüber spreche."
Eine weitere Geschichte dreht sich um das WM-Spiel gegen Argentinien. Österreich verlor in der Gruppenphase mit 0:2, beide Tore erzielte Lionel Messi. "Ich finde, wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und hätten sie schlagen können, wenn wir zuerst Spanien und dann Argentinien gehabt hätten", behauptet der Routinier.
Gregoritsch weiter: "Wir waren ein bisschen star-struck. Es war krass. Ich gegen Messi. Ich habe ein Bild, wo ich ihm aufhelfe. Das ist das Bild meiner Karriere, das hänge ich mir noch in die Wohnung." Über die Qualitäten des Superstars sagt der 32-Jährige: "Er hat so eine krasse Aura. Und er hat einen scheiß Magneten im Fuß, jeder Ball blieb bei ihm."