Gefälschte Mails im Umlauf

ÖGK warnt alle vor Nachricht mit angeblicher Auszahlung

Betrüger geben sich erneut als Gesundheitskasse aus. Mit einer angeblichen Auszahlung sollen Versicherte zu einem gefährlichen Klick verleitet werden.
18.10.2026, 22:10
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Eine angebliche Geldleistung, eine unpersönliche Anrede und ein Link, der angeblich sofort angeklickt werden muss: Mit solchen Nachrichten versuchen Betrüger derzeit, an sensible Daten von Versicherten zu gelangen.

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) warnt vor gefälschten E-Mails, SMS und Anrufen, bei denen Kriminelle ihre Identität vortäuschen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Besonders auffällig sind Nachrichten, die mit einer Formulierung wie "Sehr geehrter Kunde!" beginnen. Oft wird eine ausstehende Auszahlung versprochen.

Gleichzeitig setzen die Absender ihre Opfer mit kurzen Fristen unter Druck. Wer schnell handeln soll, klickt möglicherweise unüberlegt auf einen Link und landet auf einer gefälschten Internetseite.

Links nicht öffnen, keine Daten eingeben

Die ÖGK stellt laut dem Ausgangsbericht klar, dass sie Versicherte nicht per E-Mail oder SMS auffordert, sensible Daten über einen direkten Link oder einen Button zu ändern. Empfänger sollten solche Links deshalb nicht öffnen und keine persönlichen Daten, Passwörter oder PINs weitergeben.

Wer Angaben ändern oder einen Versicherungsfall überprüfen möchte, sollte dafür ausschließlich die offizielle "Meine ÖGK"-App oder die bekannte Webadresse verwenden, die selbst in den Browser eingegeben wird.

Für den sicheren Austausch von Daten steht auch das Serviceportal "Meine ÖGK" mit Anmeldung über die ID Austria zur Verfügung.

Verdächtige Nachrichten können über die Betrugswarnungen auf der Website der ÖGK gemeldet werden.

2026 wurden im Vergleich zum Vorjahr zwar weniger Phishing-Fälle gemeldet. Die aktuell wieder vermehrt auftretenden Nachrichten zeigen jedoch, dass Betrugsversuche weiterhin ein Thema sind.

Wer bereits auf einen verdächtigen Link geklickt oder Zugangsdaten eingegeben hat, sollte rasch reagieren.

Passwörter sollten über die offiziellen Seiten geändert und bei möglichen finanziellen Schäden die betroffene Bank kontaktiert werden.

red, 18.10.2026, 22:10
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