Nach der Ankunft eines russischen Öltankers in Kuba hat Moskau dem Inselstaat weitere Unterstützung zugesichert. Das russische Außenministerium betont die Bedeutung der Beziehungen.
"Kuba ist unser Freund und engster Partner in der Karibik", sagte Sprecherin Maria Sacharowa am Mittwoch in Moskau. "Wir haben nicht das Recht, es fallenzulassen, und deshalb wird unsere Hilfe weiter andauern."
Bereits am Dienstag war erstmals seit Beginn der US-Blockade gegen Kuba Ende Januar ein Tanker mit russischem Rohöl in einem Hafen des Landes eingelaufen. Eigentlich drohen Staaten, die Kuba mit Öl beliefern, seitdem Sanktionen durch die USA.
US-Präsident Donald Trump hatte jedoch am Sonntag erklärt, die Durchfahrt des russischen Schiffes zu erlauben.
Kuba befindet sich derzeit in einer tiefen wirtschaftlichen Krise – der schwersten seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu landesweiten Stromausfällen, die teilweise mehrere Tage andauerten.
Auch im Alltag sind die Auswirkungen deutlich spürbar: Der öffentliche Verkehr ist eingeschränkt, Benzin wird rationiert. Zudem haben mehrere Fluggesellschaften ihre Verbindungen zur Karibikinsel eingestellt, da es an Treibstoff fehlt.