Das Weltraumstrategiespiel "OGame" erhält zum 24. Geburtstag ein umfangreiches Update. Mit "Project Orion" kommen erstmals Kämpfe gegen computergesteuerte Gegner, gemeinsame Missionen und eine neue Ressource ins Spiel. Das Update ist ab sofort verfügbar. Seit 2002 bauen Spieler in OGame ihre Weltraumimperien auf. Zum 24. Geburtstag erweitert Entwickler Gameforge das Strategiespiel nun um ein neues Missionssystem. "Project Orion" bringt sogenannte Anomalien in die Galaxien. Diese können Kommandanten mit einem neuen Gebäude, dem interstellaren Anomalie-Scanner, aufspüren.
Die Missionen reichen von Transportaufträgen bis zu Kämpfen gegen mehrere Angriffswellen. Dabei treten erstmals computergesteuerte Gegner, sogenannte NPCs, auf. Zu den möglichen Feinden zählen Piratenflotten und sogar Todessterne. Wie stark die Gegner sind, hängt laut Gameforge vom Scanner ab. Je schwieriger eine Mission ausfällt, desto höher können die Belohnungen sein.
Eine Besonderheit: Sobald eine Mission gestartet wird, ist sie für die gesamte Galaxie sichtbar. Andere Kommandanten können sich anschließen oder versuchen, die Beute zu erobern. Damit wird aus einer bislang individuellen Entscheidung ein Wettbewerb um Ressourcen und Belohnungen. In sogenannten Orion-Gruppen können bis zu fünf Spieler gemeinsam ein Ziel verfolgen. Wer lieber gegen andere Kommandanten antritt, kann PvP-Missionen wählen. Diese versprechen laut Gameforge doppelt so hohe Belohnungen wie PvE-Aufträge.
Dafür besteht auch das Risiko, dass andere Spieler die beteiligten Flotten angreifen. Insgesamt umfasst "Project Orion" mehr als 25 Missionstypen. Als Belohnungen gibt es unter anderem Schiffe, Ressourcen, dunkle Materie, Artefakte, Erfahrung für Lebensformen und Premium-Gegenstände. Spieler können beim Scannen außerdem vorab sehen, welche Belohnungen eine Mission bietet.
Mit "Project Orion" kommt auch Lithium ins Spiel. Spieler können dafür Metall, Kristall, Deuterium oder Nahrung umwandeln. Die neue Ressource wird benötigt, um Anomalien aufzuspüren und Belohnungen einzulösen. Lithium steht planetenübergreifend zur Verfügung, kann aber weder gehandelt noch von anderen Spielern gestohlen werden.
Zusätzlich führt Gameforge ein neues Kontrollzentrum mit neun ausbaubaren Gebäuden ein. Eine eigene Missionsübersicht und ein neues Tutorial-Kapitel sollen den Einstieg in die neuen Funktionen erleichtern.
"Project Orion" ist seit 6. November für PC, Android und iOS verfügbar. Für jedes Land wird ein neues Universum bereitgestellt. Der vollständige weltweite Rollout soll laut Gameforge bis 30. November 2026 abgeschlossen sein.
"OGame" startete am 3. Oktober 2002 und ist kostenlos im Browser sowie über Apps für iOS und Android spielbar. Das neue Update wurde zuvor auf einem öffentlichen Testserver erprobt und laut Gameforge gemeinsam mit der Community weiterentwickelt.