Hier laufen Cloud und KI

A1 öffnete sein Wiener Rechenzentrum für Besucher

Stromversorgung, Kühlung und Datensicherheit: A1 zeigte Besuchern, welche Infrastruktur hinter digitalen Diensten steckt.
06.11.2026, 17:41
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Wo Cloud-Dienste laufen und KI-Anwendungen Rechenleistung bekommen, bleibt für viele Menschen unsichtbar. Beim österreichweiten "Tag der offenen Rechenzentren" am 6. November gewährte A1 Einblicke in sein hochsicheres Next Generation Datacenter in Wien. Besucher konnten bei Führungen erfahren, welche Technik hinter digitalen Diensten steckt. Cloud-Anwendungen, Unternehmensdaten und KI-Modelle benötigen leistungsfähige Rechenzentren. Wie diese Infrastruktur funktioniert, konnten Interessierte am Freitag im Wiener A1 Next Generation Datacenter sehen.

A1 bot anlässlich des "Tags der offenen Rechenzentren" exklusive Führungen durch die Anlage an. Die österreichweite Initiative wurde von der Austrian Data Center Association gemeinsam mit A1 und weiteren Rechenzentrumsbetreibern organisiert. Im Mittelpunkt stand eine Infrastruktur, die im Alltag meist nicht wahrgenommen wird, für Unternehmen, Verwaltung und Gesellschaft aber eine zentrale Rolle spielt.

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Cloud und KI brauchen leistungsfähige Infrastruktur

Das A1-Rechenzentrum ist auf den Betrieb sensibler IT-Systeme und geschäftskritischer Anwendungen ausgelegt. Neben Sicherheits- und Verfügbarkeitsmaßnahmen spielen dabei auch eine zuverlässige Stromversorgung und Kühlung eine wichtige Rolle.

Unternehmen können dort eigene IT-Systeme unterbringen oder verschiedene Dienstleistungen nutzen. Das Angebot reicht von Hosting und Housing über Private- und Public-Cloud-Lösungen bis zu Datensicherung und IT-Sicherheit.

Im Rechenzentrum befindet sich auch eine Zone der europäischen Cloud-Plattform Exoscale. Sie bietet unter anderem Rechenleistung, Speicher- und Kubernetes-Dienste. Für besonders rechenintensive Anwendungen wie maschinelles Lernen und High Performance Computing stehen zudem GPU-Ressourcen zur Verfügung.

Digitale Souveränität als Standortfrage

A1-Vorständin Natascha Kantauer-Gansch betonte bei der Initiative die Bedeutung transparenter Datenverarbeitung. Unternehmen müssten wissen, wo sensible Informationen verarbeitet werden und auf welcher Infrastruktur ihre digitalen Dienste laufen. Mit dem Rechenzentrum und Exoscale wolle A1 dafür eine europäische Grundlage schaffen.

Leistungsfähige Rechenzentren werden damit auch zu einem Standortfaktor. Sie bilden die technische Basis für Cloud-Dienste, KI-Anwendungen und digitale Geschäftsmodelle. Der Aktionstag sollte zeigen, welcher Aufwand hinter dem zuverlässigen Betrieb dieser Infrastruktur steckt.

rfi, 06.11.2026, 17:41