Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat das Ende seiner KI-Video-App Sora verkündet. Die Software, mit der Nutzer mithilfe künstlicher Intelligenz realistisch anmutende Videos erstellen konnten, wird eingestellt.
"Wir verabschieden uns von Sora", teilte OpenAI auf der Plattform X mit. Ein genauer Zeitplan für die Einstellung und Details dazu, wie Nutzer ihre Arbeiten sichern können, sollen erst später folgen.
Wie NTV berichtet, markiert das Aus für Sora das Ende einer der meistbeachteten Markteinführungen von KI-Produkten für Endverbraucher.
OpenAI will sich künftig stärker auf Unternehmenskunden und sogenannte KI-Agenten konzentrieren.
Für OpenAI kommt das Aus zu einem heiklen Zeitpunkt: Zuletzt wurde das Unternehmen zunehmend mit Fragen zur Tragfähigkeit seines Geschäftsmodells konfrontiert.
Die Kosten steigen offenbar schneller als die Einnahmen - obwohl weltweit fast eine Milliarde Menschen die Dienste des ChatGPT-Entwicklers nutzen.
Auch für Disney dürften die Neuigkeiten unerfreulich sein. Ein Sprecher des Unterhaltungskonzerns erklärte laut Medienberichten, man "respektiere die Entscheidung von OpenAI, sich aus dem Geschäft mit der Videogenerierung zurückzuziehen".