Autarkes Strohhaus

Paar zahlt keine Strom- und Wasserrechnungen mehr

Ein Ehepaar in Südfrankreich lebt in einem selbstgebauten Strohhaus – und zahlt fast keine laufenden Kosten. Ihr Geheimnis: Strohballen.
Digital  Heute
03.08.2026, 20:48
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Ein Leben ohne monatliche Strom- und Wasserrechnungen – was wie ein Traum klingt, hat ein französisches Ehepaar verwirklicht. In Südfrankreich haben sie sich ein 137 Quadratmeter großes Haus aus rund 300 Strohballen gebaut, das sie weitgehend unabhängig von externen Versorgern macht.

Das Stroh dient dabei als natürliche Dämmung: Im Sommer bleibt es drinnen kühl, im Winter speichert das Haus die Wärme länger. Und keine Sorge wegen Brandgefahr – das Stroh ist so stark verdichtet, dass nur wenig Luft enthalten ist.

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Wie es bei "La Depeche du Midi" heißt, erklärt die Bewohnerin Flore: "Bei Stroh denkt man schnell an Brandgefahr. Aber es ist so stark verdichtet, dass es nur sehr wenig Luft enthält und deshalb nur ein geringes Risiko besteht."

Permakultur-Garten und Naturpool

Im Jahr 2019 startete das Paar mit der Umsetzung seiner Vision. Die beteiligten Handwerker waren anfangs irritiert, da ihnen die ungewöhnliche Bauweise fremd war.

Doch mittlerweile lebt die Familie mit deutlich geringerem Energiebedarf. Rund um das Haus haben sie einen Garten nach dem Permakultur-Prinzip angelegt, das natürliche Kreisläufe nutzt.

Mehr als 130 Bäume, ein eigener Gemüsegarten und ein Naturpool bilden ein zusammenhängendes System.

Der Naturpool ist dabei nicht nur Badestelle – er bietet auch Lebensraum für Vögel und Frösche und wirkt als ökologischer Ausgleichsraum, der die Natur rund ums Haus reguliert.

Vorteile und Nachteile von Ökohäusern

Solche Ökohäuser bieten hohe Energieeffizienz und langfristig geringere Betriebskosten. Der Haken: Durch hochwertige Materialien und spezialisierte Fachkräfte sind sie in der Anschaffung oft teurer als herkömmliche Gebäude.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 03.08.2026, 20:50, 03.08.2026, 20:48
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