"Heute"-Leser reagieren

Paketsteuer sorgt für Ärger – "Was kommt als Nächstes?"

Seit 1. Oktober werden Online-Bestellungen teurer. Nicht nur unter den Händlern sorgt das für Frust, auch "Heute"-Leser sind verärgert.
Community Heute
03.10.2026, 06:56
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Seit dem 1. Oktober sorgt die neue Paketabgabe für heftige Diskussionen. Wer bei großen Versandhändlern bestellt, muss 2,40 Euro extra bezahlen. Betroffen sind laut Handelsverband 16 große Unternehmen.

Auch in der "Heute"-Community wird wild diskutiert. Unterhalb vieler Facebook-Postings beschweren sich Leser. Vor allem die Sorge, dass die zusätzlichen Kosten wieder einmal auf den Endkunden abgewälzt werden, beschäftigt viele.

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"Muss eh der Kunde zahlen, was jammern da die Unternehmen", kommentiert etwa ein "Heute"-Leser. Ein anderer reagiert sarkastisch: "Bin ja gespannt, was als Nächstes kommt. Wahnsinnig spannend, was da jeden Tag Neues dazukommt – brauche gar kein Netflix für True Crime mehr."

"Irgendwann wird Atmen versteuert"

Auch die Höhe der Abgabe sorgt für Kritik: "Und nun ist es offiziell: Aus den 2 Euro sind 2,40 Euro geworden", schreibt ein Nutzer. Besonders sauer stößt einigen auf, dass die zusätzlichen Kosten auch bei Bestellungen über Amazon Prime anfallen. Ein anderer Leser bringt seinen Frust noch deutlicher auf den Punkt: "Irgendwann versteuern sie auch das Atmen."

Andere kündigen bereits Konsequenzen für ihr eigenes Einkaufsverhalten an. "Also ich bestelle sicher nicht mehr bei Unternehmen, wo ich Paketsteuer zahlen muss. Ich denke, dass andere genauso denken", heißt es in einem Kommentar.

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Ein weiterer Nutzer will sogar komplett auf Bestellungen verzichten – österreichische Geschäfte seien für ihn aber ebenfalls keine Alternative. Stattdessen wolle er künftig in Tschechien oder der Slowakei einkaufen. "Somit macht diese Regierung bei mir überhaupt keinen Gewinn und mein Kapital fließt erst recht ins Ausland", schreibt er.

Kritik von älteren Kunden

Ein weiterer Kritikpunkt: Für Menschen, die aufgrund eingeschränkter Mobilität stärker auf Bestellungen und Lieferungen angewiesen sind, könnten die zusätzlichen Kosten besonders ärgerlich sein. Ein User verweist dabei ausdrücklich auf gehbehinderte Pensionisten, die auf Lieferungen angewiesen seien.

Erste heimische Händler wollen mittlerweile gegen die Abgabe klagen – "Heute" berichtete. Die Abgabe muss vom Verkäufer entrichtet werden. Dabei kann sie entweder pro Paket oder pro Bestellung abgeführt werden. Ob die Kosten anschließend an die Kunden weitergegeben werden, entscheidet der jeweilige Händler selbst.

red,03.10.2026, 06:56
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