Namens-Fehler hat Folgen

Panne im Pilnacek-Ausschuss! FPÖ lädt falschen Mann vor

Franz F. oder doch Hannes F.? Der FPÖ unterlief ein empfindlicher Fehler im Pilnacek-U-Ausschuss. Daher kommt es nun zu einer zusätzlichen Sitzung.
Newsdesk Heute
22.09.2026, 15:46
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Im Oktober soll der von der FPÖ initiierte Untersuchungsausschuss zum Tod des ehemaligen Sektionschefs im Justizministerium Christian Pilnacek in die nächste Runde gehen. In der Vorbereitung unterlief den Freiheitlichen eine Panne, die nun Folgen haben soll.

Nämlich wollten die Blauen den Polizisten als Auskunftsperson laden, der Offizier vom Tag war, als die Leiche Pilnaceks gefunden wurde. Doch wie heißt dieser? Da dürfte sich wohl auch die FPÖ nicht so sicher gewesen sein. Sie wollte nämlich Franz F. statt Hannes F. vorladen. Der Fehler soll der Parlamentsdirektion aufgefallen sein, da diese daran scheiterte eine Person mit diesem Namen vorzuladen, berichtet die "Krone".

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ÖVP spricht von "Tiefpunkt"

Aufgrund des Fehlers ist beim ÖVP-Fraktionsführer, Andreas Hanger, die Schadenfreude groß. Gegenüber der Tageszeitung holte er zum Schlag gegen die Freiheitlichen aus. Ihm zufolge habe man sich daran gewöhnt, dass es bei diesem U-Ausschuss an Erkenntnissen mangeln würde. Der Umstand, dass es offenbar auch "an der notwendigen Sorgfalt bei den eigenen Ladungen fehlt, ist ein weiterer Tiefpunkt", so der ÖVP-Politiker.

Ihm zufolge müsse es nun eine zusätzliche formale Sitzung geben. Heißt: Parlamentsdirektion, Verfahrensrichterin, Verfahrensanwalt, Abgeordnete und die Referententeams aller Fraktionen werden noch einmal zusammenkommen müssen.

Hanger kritisierte, dass durch den Namens-Fehler auch zusätzliche Kosten für die Steuerzahler anfallen würden. Dann holte er noch zu einer weiteren Spitze gegen die Freiheitlichen aus: "Wer schon an einem korrekten Ladungsverlangen scheitert, sollte bei großen Versprechen über staatliche Verantwortung vorsichtiger sein."

red,Akt. 22.09.2026, 15:48, 22.09.2026, 15:46
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