Virales Video hat Folgen

Papa mit Töchtern am Damen-WC: Anrufer verliert Job

Nach einem viralen Video aus einer Raststätten-Toilette in den USA hat ein Immobilienunternehmen die Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter beendet.
Nick Wolfinger
22.06.2026, 11:53
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Ein Toiletten-Streit während eines Familienausflugs hat für einen Mann aus den USA nun berufliche Folgen. Nachdem ein Video des Vorfalls in den sozialen Netzwerken millionenfach angesehen wurde, zog ein Immobilienunternehmen aus dem Bundesstaat Mississippi die Reißleine.

Im Mittelpunkt steht Familienvater Tyler Brodsky. Er war mit seinen beiden kleinen Töchtern auf einer Autofahrt von Florida nach Oklahoma unterwegs und legte bei einer Tankstelle einen Stopp ein. Weil die Damentoilette leer war, begleitete er seine Kinder dorthin.

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Mann beschimpft Familie

Während Brodsky seinen Töchtern beim Händewaschen half, betrat ein anderer Mann den Raum und begann lautstark zu protestieren. In einem auf TikTok veröffentlichten Video ist zu sehen, wie der Mann telefoniert und erklärt, dass sich ein Vater mit zwei Mädchen in der Frauentoilette befinde.

Die Situation eskalierte rasch. Eine der Töchter begann zu weinen und suchte Schutz bei ihrem Vater. Der Mann beschimpfte die Familie weiter und argumentierte, die Mädchen hätten stattdessen die Herrentoilette benutzen sollen.

"Lieber als Männer-Toilette"

Brodsky verteidigte sein Verhalten später im Netz. Die Frauentoilette sei leer gewesen. Er habe es für sicherer gehalten, seine Töchter dorthin zu begleiten, als sie in eine Herrentoilette mit erwachsenen Männern und schmutzigen Kabinen mitzunehmen.

Kurz darauf wurde die Polizei verständigt. Laut Brodsky trafen die Beamten rasch ein und beruhigten die Lage. Die Polizisten hätten professionell gehandelt, den aufgebrachten Mann zum Verlassen der Tankstelle aufgefordert und den Mädchen versichert, dass sie keine Gefahr zu befürchten hätten.

Firma trennt sich von Mitarbeiter

Für den Mann, der die Polizei alarmierte, hatte der Vorfall nun Konsequenzen. Das Immobilienunternehmen Overstreet Properties erklärte öffentlich, dass das Verhalten nicht den Werten der Firma entspreche. Man habe daher die Zusammenarbeit beendet.

In einer Stellungnahme betonte das Unternehmen, dass die gezeigten Handlungen nichts mit der Firma zu tun hätten und nicht den Standards entsprächen, die man von seinen Vertretern erwarte.

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